Intel Aktie: NVIDIA verdoppelt Einsatz

Nvidia ist mit einem 7,9-Milliarden-Dollar-Paket größter Intel-Aktionär, während ein neuer Meta-Deal mit Nvidia-CPUs den Chipkonkurrenten unter Wettbewerbsdruck setzt.

Kurz zusammengefasst:
  • Nvidia hält 4 Prozent der Intel-Aktien
  • Partnerschaft bei x86-Prozessoren und SoC-Entwicklung
  • Meta-Deal mit Nvidia-CPUs gefährdet Intel-Geschäft
  • Gemischte Quartalszahlen mit enttäuschendem Ausblick

Nvidia hat diese Woche offiziell bestätigt, was seit Monaten spekuliert wurde: Intel ist die größte Beteiligung im Portfolio des KI-Giganten. Mit über 214 Millionen Aktien im Wert von rund 7,9 Milliarden Dollar hält Nvidia etwa 4 Prozent an seinem Konkurrenten. Doch während diese Nachricht Rückenwind geben könnte, steht Intel gleichzeitig unter Druck – ausgerechnet wegen Nvidia.

Das steckt hinter Nvidias Intel-Beteiligung

Die im Rahmen der 13F-Pflichtmeldung für das vierte Quartal 2025 veröffentlichten Zahlen bestätigen den ursprünglichen Einstieg vom September 2025. Damals zahlte Nvidia 5 Milliarden Dollar zu 23,28 Dollar je Aktie. Seitdem hat sich der Kurs deutlich erholt.

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Die Partnerschaft geht über eine reine Finanzinvestition hinaus. Intel produziert maßgeschneiderte x86-Prozessoren für Nvidias KI-Plattformen, die mit NVLink-Technologie arbeiten. Zudem entwickeln beide Unternehmen gemeinsam x86-System-on-Chips mit integrierten Nvidia-RTX-GPU-Chiplets für PC-Anwendungen.

Bemerkenswert: Nvidia trennte sich im gleichen Zeitraum vollständig von seiner Beteiligung an Arm Holdings. Die Botschaft ist eindeutig – der Fokus liegt auf x86-Architektur statt Arm-Design.

Meta-Deal setzt Intel unter Zugzwang

Doch die Nvidia-Rückendeckung hat auch eine Kehrseite. Meta hat gerade einen mehrjährigen KI-Rechenzentrumsvertrag mit Nvidia unterzeichnet, der auch Nvidia-CPUs und Server umfasst. Das bedeutet: Intel könnte in wichtigen Hyperscaler-Projekten verdrängt werden – ausgerechnet von seinem Großaktionär.

Für Intel kommt dieser Wettbewerbsdruck zur Unzeit. Das Unternehmen arbeitet an der Umsetzung seiner Foundry-Strategie und der 18A-Fertigungstechnologie. Jeder verlorene Großauftrag im Rechenzentrumsgeschäft wiegt schwer.

Was die Zahlen zeigen

Die jüngsten Quartalszahlen vom 22. Januar waren gemischt. Mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,15 Dollar übertraf Intel die Analystenschätzung von 0,08 Dollar deutlich. Der Umsatz von 13,67 Milliarden Dollar lag ebenfalls über den erwarteten 13,4 Milliarden Dollar.

Der Ausblick dämpfte jedoch die Stimmung: Für das erste Quartal 2026 rechnet Intel mit Erlösen zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden Dollar bei einem bereinigten Ergebnis um die Nulllinie. Das enttäuschte die Erwartungen.

Analysten bleiben zurückhaltend

Trotz Nvidias Bekenntnis hält sich die Begeisterung der Analysten in Grenzen. Sanford C. Bernstein bestätigte diese Woche seine „Neutral“-Einstufung. Am 4. März folgt ein Auftritt von Finanzchef David Zinsner auf der Morgan Stanley Technology Conference – eine Gelegenheit, Investoren von der Strategie zu überzeugen.

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