Intuit Aktie: Software-Gigant unter Druck

Intuit kämpft mit massiven Kursverlusten, da Anleger vor KI-Disruption flüchten. Institutionelle Investoren reduzieren ihre Positionen drastisch vor dem Quartalsbericht Ende Februar.

Kurz zusammengefasst:
  • Markt fürchtet Disruption durch künstliche Intelligenz
  • Große institutionelle Investoren reduzieren Beteiligungen stark
  • Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Tief
  • Quartalszahlen am 26. Februar 2026 entscheidend

Intuit durchlebt derzeit eine seiner schwierigsten Marktphasen der letzten Jahre. Während der gesamte Softwaresektor schwächelt, treibt vor allem die Sorge vor disruptiven Einflüssen durch künstliche Intelligenz die Anleger aus dem Papier. Es steht die fundamentale Frage im Raum, ob etablierte Plattformen für Steuer- und Buchhaltungslösungen in einer KI-gesteuerten Zukunft ihre Dominanz behaupten können.

Die Angst vor der KI-Disruption

Die Kursverluste der vergangenen Monate sind eng mit dem sogenannten „AI Scare Trade“ verknüpft. Investoren befürchten, dass generative KI-Modelle Aufgaben in der Steuererklärung und Buchhaltung künftig so weit automatisieren könnten, dass klassische Software-Schnittstellen überflüssig werden. Dieser Pessimismus betrifft nicht nur Intuit, sondern den breiten Softwaremarkt, der seit seinem Höchststand im Herbst massiv an Marktwert verloren hat.

Intuit

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Dabei zeigen die operativen Zahlen des Unternehmens bislang eine gewisse Widerstandsfähigkeit. Analysten bewerten die Aktie im Konsens weiterhin als moderaten Kauf und rufen Kursziele auf, die deutlich über dem aktuellen Niveau liegen. Dennoch klafft eine große Lücke zwischen diesem Optimismus und der tatsächlichen Marktstimmung, was den Titel nahe an sein 52-Wochen-Tief gedrückt hat.

Institutionelle Anleger ziehen sich zurück

Ein wesentlicher Faktor für den jüngsten Verkaufsdruck ist das Verhalten großer institutioneller Investoren. Aktuelle Meldungen zeigen, dass namhafte Adressen ihre Positionen drastisch reduziert haben:
– CIBC World Markets veräußerte knapp 70 % ihrer Anteile.
– Phoenix Financial halbierte ihr Engagement.
– Ownership Capital reduzierte seine Beteiligung sogar um fast 90 %.

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Obwohl der Anteil institutioneller Eigner mit über 83 % insgesamt hoch bleibt, signalisieren diese abrupten Verkäufe eine schwindende Risikobereitschaft. Viele Vermögensverwalter schichten ihr Kapital derzeit offenbar von klassischen Software-Werten in Bereiche um, die weniger stark von der KI-Unsicherheit betroffen scheinen.

Fokus auf den 26. Februar

Die charttechnische Lage bleibt angespannt. Mit einem Kurs von 339,05 € notiert die Aktie nur noch knapp ein Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf rund 37 %. Ist die Skepsis der Märkte angesichts der stabilen Marktführerschaft von TurboTax und QuickBooks tatsächlich in diesem Ausmaß berechtigt?

Eine Antwort darauf dürften die kommenden Quartalszahlen liefern. Am 26. Februar 2026 wird Intuit nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das zweite Fiskalquartal präsentieren. Anleger werden dabei besonders darauf achten, ob die KI-Angst bereits Spuren in den operativen Kennzahlen hinterlässt oder ob der massive Ausverkauf primär auf einer emotional getriebenen Markteinschätzung basiert. In der anschließenden Analystenkonferenz wird das Management zudem Details zu seiner KI-Strategie offenlegen müssen, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.

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