IonQ Aktie: 755 Prozent Umsatzwachstum auf 64,7 Millionen
IonQ-Aktionäre genehmigen 1,8-Milliarden-Übernahme von SkyWater. Neues Labor in Colorado geplant. Umsatz steigt um 755 Prozent.

Kurz zusammengefasst
- Aktionäre stimmen SkyWater-Übernahme zu
- Neues Forschungszentrum in Colorado
- Umsatz explodiert um 755 Prozent
- Wochengewinn von 22,5 Prozent
Aktionäre stimmen einer Milliarden-Akquisition zu, ein neues Labor entsteht in Colorado, und der Umsatz explodiert. IonQ hat eine bemerkenswerte Woche hinter sich — mit einem Haken.
SkyWater-Deal genehmigt
Die Aktionäre haben die Übernahme von SkyWater Technology formal abgesegnet. Der Deal ist rund 1,8 Milliarden Dollar schwer. IonQ will damit die Kontrolle über seine eigene Chip-Fertigung gewinnen und die Produktion von Quantenprozessoren beschleunigen.
Das ist ein strategischer Kurswechsel. Bislang galt IonQ als reines Forschungsunternehmen. Mit SkyWater wird daraus ein integrierter Hardware-Hersteller.
Colorado-Labor und neue Umsatzziele
Parallel dazu bestätigte IonQ den Bau eines neuen Forschungszentrums in Colorado. Das Unternehmen investiert 100 Millionen Dollar in eine Anlage mit rund 22.000 Quadratfuß Fläche. Dort soll die nächste Generation von Quantenhardware entwickelt werden.
Die Investitionen stützt IonQ auf ein starkes Quartalsergebnis. Der Umsatz im ersten Quartal 2026 lag bei 64,7 Millionen Dollar — ein Plus von 755 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Jahresprognose hebt das Unternehmen auf 260 bis 270 Millionen Dollar an.
Sektorweiter Rückenwind
Zusätzlichen Schub lieferte eine Ankündigung der US-Regierung: ein Investitionsprogramm von 2 Milliarden Dollar für die Quantencomputing-Branche. IonQ gehört nicht zu den direkt benannten Empfängern — IBM, D-Wave und Rigetti stehen auf der Liste. Trotzdem profitierte die Aktie.
Das Handelsvolumen am Freitag verdoppelte sich auf 57,7 Millionen Aktien. Zum Vergleich: Der Dreimonatsdurchschnitt liegt bei 28,3 Millionen. Sektorbegleiter D-Wave legte an einem Tag 33 Prozent zu, Rigetti rund 31 Prozent. IonQs Wochengewinn von 22,5 Prozent wirkt dagegen moderat — ist aber nachhaltiger.
Verluste trotz Wachstum
Ein Wermutstropfen bleibt. IonQ meldete für das erste Quartal einen Verlust je Aktie von 0,34 Dollar. Analysten hatten mit 0,26 Dollar gerechnet. Die hohen Ausgaben für SkyWater und das Colorado-Labor drücken das Ergebnis.
Der Analystenkonsens steht bei „Moderate Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 68,63 Dollar. Zehn Analysten empfehlen den Kauf, sechs raten zum Halten, einer zum Verkauf. Die Aktie notiert mit 63,64 Dollar deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 43,28 Dollar — das 52-Wochen-Hoch von 84,64 Dollar liegt aber noch ein gutes Stück entfernt.
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