IonQ Aktie: Institutionen uneins

Großaktionäre verfolgen bei IonQ unterschiedliche Strategien: BlackRock stockt massiv auf, während Morgan Stanley seine Position reduziert. Die Aktie steht unter Druck eines Short-Reports vor wichtigen Quartalszahlen.

Kurz zusammengefasst:
  • BlackRock erhöht Beteiligung auf 27,8 Millionen Aktien
  • Morgan Stanley reduziert Position deutlich unter 5 Prozent
  • Kritischer Short-Report belastet den Aktienkurs
  • Quartalszahlen am 25. Februar als nächster Prüfstein

Während die US-Börsen am Dienstag nach dem Presidents‘ Day-Feiertag wieder öffnen, richtet sich der Blick auf IonQ. Der Quantencomputer-Spezialist steht im Spannungsfeld zwischen gegensätzlichen Bewegungen seiner Großaktionäre – und den Nachwehen eines kritischen Short-Reports.

Aktuelle SEC-Meldungen offenbaren eine bemerkenswerte Diskrepanz: Während BlackRock massiv aufstockt, reduziert Morgan Stanley seine Position deutlich. Die Daten beziehen sich auf den Stichtag 31. Dezember 2025 und werden nur Tage vor der Veröffentlichung der Q4-Zahlen bekannt.

IonQ

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BlackRock kauft, Morgan Stanley verkauft

Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hat seine Beteiligung kräftig ausgebaut. Laut einer Ende Januar eingereichten Meldung hält die Gesellschaft nun 27,8 Millionen Aktien – das entspricht 7,8 Prozent des Unternehmens. Im Vergleich zur vorherigen Offenlegung von rund 15,1 Millionen Papieren bedeutet das ein Plus von etwa 12,6 Millionen Stück.

Morgan Stanley schlägt den entgegengesetzten Weg ein. Eine am 12. Februar veröffentlichte Mitteilung zeigt: Die Investmentbank reduzierte ihre Position auf 17,1 Millionen Aktien (4,8 Prozent). Das sind rund 3,2 Millionen weniger als die zuvor gemeldeten 20,3 Millionen. Morgan Stanley unterschreitet damit die meldepflichtige Schwelle von fünf Prozent.

Short-Report belastet Kurs

Die unterschiedlichen Strategien der Großinvestoren fallen in eine Phase erhöhter Unsicherheit. Anfang Februar veröffentlichte Wolfpack Research einen Bericht, der IonQ vorwirft, wichtige Pentagon-Verträge verloren zu haben. Zudem stellte die Leerverkäufer-Firma die Transparenz bei der Umsatzerfassung infrage.

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Der Report löste heftige Kursschwankungen aus. Die Aktie schloss am letzten Handelstag vor dem Feiertag bei 34,11 Dollar. Die vom Short Seller geäußerten Zweifel an künftigen Auftragseingängen lasten weiter auf dem Papier.

Quartalszahlen als Richtungsentscheid

Am 25. Februar 2026 nach Börsenschluss legt IonQ seine Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 vor. Anleger erwarten klare Aussagen des Managements zu den aufgeworfenen Vorwürfen – insbesondere zur Auftragslage und zu den Beziehungen zum Verteidigungsministerium.

Das Ergebnis dürfte zeigen, ob die Bedenken von Wolfpack Research berechtigt sind oder BlackRocks Vertrauen in die langfristige Technologiestory gerechtfertigt ist.

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