IREN Aktie: Anthropic-Börsengang als Treiber?
IREN kündigte den Bericht für das erste Quartal 2027 an und erhielt eine Baugenehmigung für Tiefbauarbeiten in Spanien.

Kurz zusammengefasst
- IREN-Aktie legte um 2,9 Prozent zu
- Quartalsbericht für 5. November angekündigt
- Tiefbauarbeiten in Badajoz genehmigt
- Europäische Führungskräfte wurden ernannt
IREN legt heute im freundlicheren Umfeld für KI- und Neocloud-Aktien um 2,9% zu. Medienberichten zufolge hatte gestern die Einreichung des Börsenantrags von Anthropic die Stimmung in diesen Bereichen aufgehellt und eine Erholung der IREN-Aktie begleitet. Der Bericht führte die branchenweite Aufwärtsbewegung auf diesen Schritt zurück, nicht auf eine neue Unternehmensmeldung von IREN.
Quartalszahlen am 5. November
Den nächsten Termin für Geschäftszahlen hat IREN am 22. Oktober angekündigt: Das Unternehmen will am 5. November 2026 seine Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 veröffentlichen. Der Berichtszeitraum endete am 30. September 2026.
Im Anschluss an die Veröffentlichung ist eine Telefonkonferenz vorgesehen. Nach Angaben von IREN beginnt sie um 17 Uhr Eastern Time. Die Ankündigung betrifft damit sowohl die Vorlage der Quartalszahlen als auch deren anschließende Erörterung in der Telefonkonferenz.
Europäisches Vorhaben als Hintergrund
Vor gut einer Woche hatte IREN außerdem IREN Europe angekündigt und über einen Genehmigungsschritt für sein geplantes Rechenzentrumsprojekt in Spanien informiert. Für den vorgesehenen KI-Rechenzentrumscampus in Badajoz erhielt das Unternehmen nach eigenen Angaben die Genehmigung für die Tiefbauarbeiten.
Der geplante Campus soll eine Leistung von ungefähr 300 MW umfassen. Für 2028 strebt IREN die Aufnahme des ersten Betriebs an. Dabei handelt es sich um einen angestrebten Betriebsbeginn des geplanten Standorts.
Im Zusammenhang mit der Ankündigung von IREN Europe benannte das Unternehmen auch Verantwortliche für die europäische Organisation. Roberto Purcaro wurde zum geschäftsführenden Direktor für Europa ernannt. Ángel Corcóstegui übernahm den Vorsitz des europäischen Verwaltungsrats.
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