IREN Aktie: Bar bezahlt!
Dreijahresverträge sichern IREN Kundenvorauszahlungen für einen Teil der GPU-Beschaffung; der erste Betrieb in Badajoz ist für 2028 vorgesehen.

Kurz zusammengefasst
- Kundenzahlungen decken 45 bis 55 Prozent
- Rechenzentren laut Roberts ohne Standortschulden
- Badajoz-Campus mit rund 300 Megawatt geplant
- Erster Betrieb in Spanien für 2028 angestrebt
Kundenvorauszahlungen deckten bei IREN nach Angaben von Co-CEO Daniel Roberts zwischen 45% und 55% der GPU-Kosten bei jüngst abgeschlossenen Verträgen. Das erklärte Roberts Medienberichten zufolge am 20. Oktober. Die betreffenden Verträge haben eine Laufzeit von drei Jahren.
Baukosten bar bezahlt
Roberts erklärte außerdem, IREN habe den Bau seiner Rechenzentren bar bezahlt. Auf diesen Standorten lägen nach seiner Aussage keine Schulden. Seine Angaben zur Schuldenfreiheit bezogen sich damit auf die betreffenden Standorte, nicht auf eine vollständige Schuldenfreiheit des Unternehmens.
Die Aussagen betreffen zwei unterschiedliche Teile der Finanzierung: den Bau der Rechenzentren und die Beschaffung der Grafikprozessoren. Für Letztere nannte Roberts die Vorauszahlungen der Kunden als anteilige Deckung der Kosten.
Europäischer Ausbau mit Betriebsziel 2028
Zum Ausbau des Geschäfts gehört auch das geplante KI-Rechenzentrumsprojekt im spanischen Badajoz. IREN hatte vor gut einer Woche die Gründung von IREN Europe und den Erhalt einer Genehmigung für Tiefbauarbeiten für den Campus bekannt gegeben. Für das Projekt ist eine Leistung von ungefähr 300 Megawatt vorgesehen.
Den ersten Betrieb strebt IREN für 2028 an. Zugleich ernannte das Unternehmen Ángel Corcóstegui zum Vorsitzenden seines europäischen Verwaltungsrats. Roberto Purcaro wurde zum geschäftsführenden Direktor für Europa ernannt.
Der nächste angekündigte Berichtstermin ist der 5. November 2026. Dann will IREN die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vorlegen, das am 30. September 2026 endete. Die begleitende Telefonkonferenz ist für 17 Uhr US-Ostküstenzeit angesetzt.
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