IREN Aktie: Stürmische See!

Die Optionsaktivität bei IREN ist deutlich gestiegen, mit einem klaren Übergewicht an Calls und hoher impliziter Volatilität. Der Markt rechnet vor dem nächsten Quartalsbericht im Mai mit starken Kursschwankungen.

Kurz zusammengefasst:
  • Ungewöhnlich hohes Handelsvolumen bei Call-Optionen
  • Implizite Volatilität signalisiert nervöses Marktumfeld
  • Fokus auf kurzfristigen Calls mit nahem Verfall
  • Aktienkurs verzeichnet deutlichen Verlust über 30 Tage

Am Optionsmarkt rund um IREN zieht die Aktivität spürbar an. Auffällig: Viele Trader setzen mit Calls auf steigende Kurse – gleichzeitig signalisiert die stark gestiegene implizite Volatilität ein nervöses Umfeld. Was steckt hinter diesem plötzlichen Interesse?

Ungewöhnlich viele Calls – und ein klares Übergewicht

Bei IREN wurden zuletzt 51.329 Call-Kontrakte gehandelt – das sind laut Marktdaten rund 1,6-mal mehr als erwartet. Solche Ausschläge gelten als Hinweis darauf, dass kurzfristig deutlich mehr Marktteilnehmer auf Kursfantasie setzen als üblich.

IREN

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Auch der Put/Call-Ratio von 0,23 passt ins Bild: Im Verhältnis zu Calls waren Puts deutlich seltener gefragt. Das spricht nicht automatisch für „Gewissheit“ auf der Oberseite, zeigt aber klar, wo der Schwerpunkt der Positionierung aktuell liegt.

Hohe Volatilität zeigt: Der Markt rechnet mit Bewegung

Parallel dazu ist die implizite Volatilität auf 106,78% gestiegen. Übersetzt: Der Markt preist stärkere Kursschwankungen ein. Genau diese Kombination – viele Calls bei gleichzeitig hoher Volatilität – deutet eher auf Spekulation und Absicherungsbedarf hin als auf eine ruhige, trendstabile Lage.

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Besonders stark gehandelt wurden zudem wöchentliche Calls mit Basispreisen 50 und 51 und Verfall am 27. Februar. Dass sich ein großer Teil des Volumens auf sehr kurzfristige Laufzeiten konzentriert, unterstreicht den Fokus auf eine Bewegung in den nächsten Tagen, nicht erst „irgendwann im Jahr“.

Blick nach vorn: Nächster Fixpunkt im Mai

Ein möglicher Treiber für die aktuelle Spannung: Anleger richten den Blick bereits auf den nächsten Ergebnisbericht. Der nächste Quartalsbericht wird für den 13. Mai erwartet – ein Termin, der oft dazu führt, dass sich Positionierungen am Optionsmarkt frühzeitig aufbauen.

Am Aktienkurs selbst zeigt sich der jüngste Gegenwind allerdings noch: Auf 30-Tage-Sicht liegt IREN 18,52% im Minus (Schlusskurs gestern: 35,94 €). Sollte die hohe Optionsaktivität anhalten, dürfte der Zeitraum bis zum nächsten Bericht ein zunehmend „lauteres“ Marktumfeld bleiben – mit entsprechend schnellen Richtungswechseln.

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