IREN Aktie: Wirtschaftliche Beigeisterung!

Der ehemalige Bitcoin-Miner IREN vollzieht eine strategische Neuausrichtung als KI-Infrastrukturpartner. Ein fast zehn Milliarden Dollar schwerer Vertrag mit Microsoft inklusive Vorauszahlung soll die Aktie stabilisieren.

Kurz zusammengefasst:
  • Strategischer Wandel vom Miner zum KI-Infrastrukturpartner
  • Milliarden-Deal mit Microsoft inklusive Vorauszahlung
  • Analysten bewerten Chance-Risiko-Verhältnis positiv
  • Hohe Leerverkaufsquote birgt Potenzial für Short-Squeeze

IREN (ehemals Iris Energy) befindet sich in einem radikalen Wandel vom reinen Bitcoin-Miner zum Infrastruktur-Partner für Künstliche Intelligenz. Im Mittelpunkt der Neuausrichtung steht ein gewaltiger 9,7-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Microsoft, der zuletzt für neue Fantasie am Markt sorgte. Doch nach einer deutlichen Korrektur fragen sich Marktteilnehmer: Reicht dieser strategische Schwenk, um die Aktie dauerhaft zu stabilisieren?

Der Microsoft-Faktor

Auslöser für das jüngste Interesse ist eine Kombination aus positiven Analystenstimmen und fundamentalen Neuigkeiten. Experten verweisen auf den Aufbau eines Wettbewerbsvorteils durch die vorhandene Energieinfrastruktur des Unternehmens. Besonders der Deal mit Microsoft sticht hervor: Die Vereinbarung umfasst nicht nur ein Gesamtvolumen von fast zehn Milliarden Dollar über fünf Jahre, sondern beinhaltet auch eine signifikante Vorauszahlung von rund 1,9 Milliarden Dollar.

Iris Energy

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Marktbeobachter werten dies als entscheidendes Signal. Die Vorauszahlung entspricht etwa 20 Prozent des Vertragswerts und senkt das Risiko für den kapitalintensiven Ausbau der Rechenzentren massiv. Analysten stuften den Titel daraufhin teilweise auf „Buy“ hoch, da das Chance-Risiko-Verhältnis nach dem Kursrückgang der letzten Monate wieder attraktiv erscheine.

Short-Squeeze und Bilanz

Neben der operativen Geschichte spielen technische Faktoren eine Rolle. IREN nutzte frisches Kapital aus einer Wandelanleihe, um bestehende Schulden abzulösen und die Bilanz für den KI-Übergang zu optimieren. Gleichzeitig war die Leerverkaufsquote (Short Interest) Berichten zufolge zuletzt auf rund 15 Prozent gestiegen – eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. Positive Unternehmensnachrichten bringen diese Spekulanten oft unter Zugzwang, ihre Positionen glattzustellen, was eine Aufwärtsbewegung dynamisieren kann.

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Bewertung und Ausblick

Der Markt bewertet das Unternehmen derzeit neu. Während Krypto-Miner oft extrem volatil handeln, erzielen KI-Rechenzentren aufgrund vorhersehbarer Cashflows in der Regel höhere Bewertungen (Multiples). Dennoch bleiben Risiken: Investmentbanken wie Goldman Sachs mahnen zur Vorsicht bezüglich der Umsetzung der massiven Infrastrukturprojekte, während optimistischere Stimmen bis 2028 eine Umsatzexplosion auf 3,8 Milliarden Dollar für möglich halten.

Aktuell notiert die Aktie bei einem Schlusskurs von 37,83 USD. Trotz der positiven Impulse spiegelt sich die vorangegangene Korrektur noch deutlich in den Zahlen wider: Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 66,51 USD beträgt weiterhin rund 43 Prozent.

Entscheidend für die weitere Entwicklung wird die Erweiterung des Standorts in Childress sein. Die pünktliche Bereitstellung der Kapazitäten bis 2026 ist notwendig, um die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Microsoft zu erfüllen und das Vertrauen der Anleger zu rechtfertigen.

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