IREN Aktie: Zeit der Enttäuschung?
Ein Medienbericht über verfehlte OpenAI-Ziele löst Verkäufe bei KI-Infrastrukturwerten aus. IREN verliert über acht Prozent.

Kurz zusammengefasst
- IREN-Aktie bricht um acht Prozent ein
- OpenAI verfehlt laut Bericht Umsatzziele
- Bernstein senkt Kursziel für IREN
- Fokus auf Tech-Bilanzen von Alphabet und Microsoft
Ein einziger Medienbericht rüttelt an den Grundfesten des KI-Booms. Das Wall Street Journal meldet verfehlte Umsatzziele beim Branchenprimus OpenAI. Die Folge: Investoren ziehen massiv Kapital aus Infrastrukturanbietern ab. Die Aktie von IREN gerät dabei besonders stark unter die Räder.
Laut dem Zeitungsbericht hinkt OpenAI seinen Zielen für Nutzerwachstum und Umsatz hinterher. Finanzchefin Sarah Friar warnt intern bereits vor Engpässen. Sie bezweifelt, dass das Unternehmen künftige Rechenzentren finanzieren kann. Das trifft den Markt zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Die Berichtssaison der großen Technologiekonzerne steht unmittelbar bevor.
Rote Vorzeichen bei Infrastruktur-Werten
Die IREN-Aktie beendete den Dienstagshandel mit einem Minus von gut acht Prozent bei 44,44 US-Dollar. Das Handelsvolumen lag mit 39 Millionen Papieren spürbar über dem dreimonatigen Durchschnitt.
Auch Konkurrenten spüren den Verkaufsdruck. CoreWeave und Nebius Group verbuchten Kursverluste von rund sechs Prozent. Der breite Markt gab ebenfalls nach. Der Nasdaq Composite verlor knapp ein Prozent.
Analysten kappen Kursziel
Ein negativer Analystenkommentar verstärkt den Abwärtsdruck bei IREN. Die Experten von Bernstein senkten ihr Kursziel um 25 auf 100 US-Dollar. Sie führen das Unternehmen aber weiterhin als Favoriten unter den KI-fokussierten Bitcoin-Minern.
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Der Konzern baut sein Geschäftsmodell aktuell vom Krypto-Mining hin zu KI-Cloud-Diensten um. Mitgründer Daniel Roberts räumt ein, dass dieser Wandel noch am Anfang steht. Vor allem Lieferengpässe bei Hardware bremsen das Wachstum.
Tech-Bilanzen geben die Richtung vor
Der Fokus richtet sich nun auf die Bilanzen der Tech-Giganten. Alphabet veröffentlicht seine Zahlen am Abend des 29. April. Ein starkes Cloud-Wachstum könnte die Sorgen um OpenAI schnell zerstreuen.
Kurz darauf folgen die Ergebnisse von Microsoft. Die Nachfrage nach Azure-KI-Diensten liefert ein wichtiges Signal für den gesamten Sektor. IREN unterhält eine enge Cloud-Partnerschaft mit dem Softwarekonzern. Am 7. Mai legt das Infrastruktur-Unternehmen schließlich die eigenen Zahlen für das dritte Geschäftsquartal vor.
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