IREN Aktie: Zuversicht stärkt Vertrauen!
IREN profitiert von einem Milliarden-Deal mit Microsoft und dem Ausbau der KI-Infrastruktur, während ein Aktienverkaufsprogramm die Anleger verunsichert.

Kurz zusammengefasst
- Microsoft-Deal im Wert von 9,7 Milliarden Dollar
- Kauf von über 50.000 Nvidia-Grafikprozessoren
- Aktienverkaufsprogramm von bis zu sechs Milliarden Dollar
- Quartalszahlen am 7. Mai im Fokus
Ein 9,7 Milliarden US-Dollar schwerer Microsoft-Deal treibt die Wachstumsstory. Ein potenzieller Aktienverkauf im Wert von sechs Milliarden US-Dollar drückt auf die Stimmung. Bei IREN prallen derzeit immense KI-Ambitionen und massive Verwässerungsängste aufeinander.
Die Aktie erreichte am Freitag mit Kursen von zeitweise über 53 US-Dollar den höchsten Stand seit Anfang Februar. Das Handelsvolumen lag mit rund 57 Millionen Papieren weit über dem Durchschnitt.
Die Bewegung ist unternehmensspezifisch. Branchenkollegen wie Mara Holdings und Riot Platforms verzeichneten am Vortag leichte Verluste. IREN hat sich indes seit dem Jahrestief um mehr als 65 Prozent erholt.
Milliarden-Deal und GPU-Ausbau
Im Zentrum der Kursrally steht der Umbau zum KI-Rechenzentrum. Der Vertrag mit Microsoft über Cloud-Dienste sichert die Auslastung am Standort in Texas bis 2026. Parallel dazu rüstet das Unternehmen massiv auf. IREN vereinbarte den Kauf von über 50.000 Nvidia-B300-Grafikprozessoren.
Die Zielkapazität steigt damit auf 150.000 Einheiten. Das Management rechnet vor, dass diese Flotte bis Ende 2026 einen annualisierten KI-Umsatz von mehr als 3,7 Milliarden US-Dollar generieren könnte.
Analysten erwarten für das laufende Jahr einen Umsatzsprung auf gut eine Milliarde US-Dollar. Aktuell dominiert allerdings noch das klassische Krypto-Geschäft. Im vergangenen Quartal steuerte die KI-Cloud-Sparte lediglich 17,3 Millionen US-Dollar bei.
Kapitalbedarf bremst Euphorie
Der massive Ausbau erfordert frisches Geld. Ein Anfang März eingereichter Prospektnachtrag bei der US-Börsenaufsicht SEC erlaubt es IREN, über ein At-the-Market-Programm neue Aktien im Wert von bis zu sechs Milliarden US-Dollar zu verkaufen. In einer früheren Runde hatte das Unternehmen bereits Papiere für rund eine Milliarde US-Dollar am Markt platziert.
Die Ankündigung sorgte Mitte April kurzzeitig für Kursverluste von fast fünf Prozent. Marktbeobachter werten dies als Reaktion auf die drohende Verwässerung der Altaktionäre. Die jüngste Erholung zeigt jedoch, dass der Fokus vorerst wieder auf dem operativen Wachstum liegt.
Am 7. Mai legt IREN die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Der Bericht wird zeigen, wie sich die jüngsten GPU-Käufe und der Cloud-Ausbau in der Bilanz niederschlagen. Neben der Umsatzentwicklung rücken vor allem die Finanzierungsbedingungen und die konkrete Umsetzung des Microsoft-Deals in den Mittelpunkt.
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