iShares Core MSCI World: Azure springt 40% — AI $37 Mrd.
Der weltgrößte ETF notiert nahe Rekordhoch, während Quartalsberichte von Microsoft und Apple sowie eine MSCI-Regeländerung die Gewichtung beeinflussen.

Kurz zusammengefasst
- Kurs nahe Allzeithoch bei 117 Euro
- Microsoft übertrifft Erwartungen deutlich
- Apple-Quartalszahlen am Abend erwartet
- MSCI ändert Streubesitz-Berechnung im Mai
Der weltgrößte ETF auf den MSCI World notiert mit knapp 117 Euro hauchdünn unter seinem Rekordhoch. Ein Kursplus von fast 25 Prozent auf Jahressicht spricht für sich. Hinter der ruhigen Fassade stehen die schwersten Positionen des iShares-Flaggschiffs jedoch vor entscheidenden Tagen.
Tech-Giganten liefern ab
Den Auftakt machte Microsoft am Dienstag mit starken Zahlen. Der Konzern übertraf die Erwartungen beim Gewinn und steigerte den Cloud-Umsatz um 40 Prozent. Die jährlichen Erlöse aus dem Bereich Künstliche Intelligenz erreichten 37 Milliarden Dollar.
Heute Abend nach US-Börsenschluss folgt Apple. Analysten rechnen für das zweite Quartal mit einem Umsatz von rund 110 Milliarden Dollar. Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei nicht nur auf die iPhone-Verkäufe. Tim Cook übergibt den Chefposten im September 2026 an John Ternus. Das Management muss nun den Ablauf dieses Übergangs erklären.
Neue Regeln für Schwergewichte
Diese Berichte haben enormes Gewicht für den ETF. Der IT-Sektor macht rund ein Viertel des gesamten Portfolios aus. Nvidia führt die Liste mit knapp sechs Prozent Anteil an. Apple folgt dicht dahinter.
Im Mai steht eine strukturelle Änderung an. Der Indexanbieter MSCI passt die Berechnung des Streubesitzes an. Die neuen Rundungsregeln klingen technisch. Die Folge: Die Gewichtung einzelner Mega-Caps könnte sich spürbar verschieben. Fondsmanager müssen ihre Positionen dann in kurzer Zeit anpassen. Das betrifft laut Experten besonders die Nvidia-Aktie.
Preiskampf bei den Gebühren
Abseits der Börsenkurse wächst der Druck durch Konkurrenten. Invesco und BNP Paribas verlangen für ihre Welt-ETFs nur noch 0,05 Prozent Gebühren. Das iShares-Produkt kostet mit 0,20 Prozent deutlich mehr.
BlackRock hält mit einer extrem geringen Abweichung vom Index dagegen. Großinvestoren schätzen die hohe Liquidität des 115 Milliarden Euro schweren Fonds. Im Mai trifft die anstehende Index-Anpassung auf die frischen Quartalszahlen der Tech-Riesen. Dann muss das ETF-Schwergewicht beweisen, wie reibungslos es diese Umschichtungen verarbeitet.
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