Jenoptik Aktie: 7,81 Prozent auf 52-Wochen-Hoch
Jenoptik überzeugt mit Gewinnsprung und Rekord-Auftragseingang, während der Umsatz leicht sinkt. Die Aktie erreicht ein neues 52-Wochen-Hoch.
Kurz zusammengefasst
- Operativer Gewinn steigt um 22,5 Prozent
- Auftragseingang verdoppelt sich nahezu
- Umsatz bleibt knapp unter Vorjahresniveau
- Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch
Jenoptik liefert zum Jahresstart ein widersprüchliches Bild: Der Umsatz tritt leicht auf der Stelle, doch Ergebnis und Auftragseingang springen deutlich nach oben. Genau dieser Mix treibt die Aktie, die heute um 7,81 Prozent auf 42,26 Euro steigt und damit ihr 52-Wochen-Hoch erreicht.
Profitabilität zieht an
Im ersten Quartal sank der Umsatz leicht auf 241,2 Millionen Euro nach 243,6 Millionen Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis entwickelte sich deutlich besser. Das EBITDA kletterte um 22,5 Prozent auf 44,4 Millionen Euro, die Marge verbesserte sich auf 18,4 Prozent.
Dahinter steckt vor allem ein besserer Produktmix. Hinzu kommt, dass einmalige Umzugskosten rund um das neue Werk in Dresden weggefallen sind. Auch die im Vorjahr umgesetzten Kostensenkungen zahlen sich aus. Jenoptik lag damit bei Umsatz und Ergebnis über den Erwartungen des Marktes.
Auftragsbücher füllen sich
Noch deutlicher fällt der Blick auf die Nachfrage aus. Der Auftragseingang sprang auf 356,9 Millionen Euro und lag damit 74,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Besonders stark war das OEM-Geschäft, vor allem aus der Halbleiterausrüstungsindustrie, wo ein Großauftrag half.
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Auch die Sparte Biophotonics legte in Medizintechnik, Life Science und Verteidigung zu. Das Book-to-Bill-Verhältnis verbesserte sich auf 1,48, der Auftragsbestand stieg auf 719,2 Millionen Euro. Für das laufende Jahr spricht das für eine solide Ausgangsbasis, auch wenn die Dynamik nach Einschätzung des Managements nicht in diesem Tempo anhalten dürfte.
Ausblick bleibt intakt
An der Jahresprognose hält Jenoptik fest. Der Vorstand rechnet weiter mit einem Umsatzplus im einstelligen Prozentbereich und einer EBITDA-Marge von 19,0 bis 21,0 Prozent. Die Investitionen sollen leicht unter dem Vorjahreswert von 77,4 Millionen Euro bleiben.
Parallel dazu baut der Konzern seine Kapazitäten aus. Im Jenaer Halbleitergeschäft soll 2027 eine erweiterte Reinraumproduktion starten. Für die nächsten Quartale bleibt damit vor allem wichtig, ob sich der starke Auftragseingang in höhere Umsätze übersetzt. Die Aktie hat nach dem Kurssprung des Tages und einem Plus von 20,33 Prozent in sieben Tagen bereits viel Vorschusslorbeeren eingesammelt.
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