JetBlue Aktie: Wintersturm legt Flugbetrieb lahm
Der Wintersturm Devin hat JetBlue Airways besonders hart getroffen und zu über 350 Flugausfällen geführt, da die Airline stark im Nordosten der USA präsent ist.

Kurz zusammengefasst
- Über 350 Flüge gestrichen, mehr als bei Konkurrenten
- Schwerpunkt der Ausfälle an New Yorks Flughäfen
- Kulanzregelung mit kostenlosen Umbuchungen aktiviert
- Störung fällt in eine Hauptreisezeit nach Weihnachten
JetBlue Airways musste am Freitag rund 350 Flüge streichen – mehr als jede andere US-Fluggesellschaft. Der Wintersturm Devin traf die Airline besonders hart, da sie einen Großteil ihrer Operationen im Nordosten der USA konzentriert hat.
Bis 16:04 Uhr Eastern Time waren es bereits 225 Stornierungen, die das Unternehmen zu verzeichnen hatte. Delta Air Lines folgte mit 212 annullierten Flügen auf dem zweiten Platz. Die drei New Yorker Flughäfen – JFK, Newark und LaGuardia – trugen die Hauptlast der Ausfälle, mehr als die Hälfte aller Streichungen und Verspätungen konzentrierten sich auf diese Drehkreuze.
Notstand ausgerufen
Der National Weather Service warnte vor gefährlichen Reisebedingungen vom Gebiet der Großen Seen bis in die nördlichen Mid-Atlantic-Staaten und den südlichen Teil Neuenglands. Für den Großraum New York City prognostizierten die Meteorologen bis zu 23 Zentimeter Schneefall.
Gouverneurin Kathy Hochul rief für New York den Notstand aus, um den Behörden zusätzliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Auch New Jersey erklärte einen Ausnahmezustand. Die Staaten verhängten zudem Fahrbeschränkungen für Nutzfahrzeuge auf zahlreichen Autobahnen.
Kostenlose Umbuchungen
JetBlue reagierte mit einer Kulanzregelung: Das Unternehmen erließ betroffenen Passagieren die Umbuchungsgebühren. „Aufgrund des Wintersturms Devin hat JetBlue heute und morgen etwa 350 Flüge gestrichen, hauptsächlich im Nordosten, wo JetBlue einen großen Betrieb unterhält“, erklärte ein Sprecher der Airline.
Der Zeitpunkt hätte kaum ungünstiger sein können. Die Störungen trafen auf eine der verkehrsreichsten Reiseperioden des Jahres, in der Millionen Amerikaner nach den Weihnachtsfeiertagen auf dem Heimweg waren. Landesweit summierten sich die Ausfälle auf über 1.800 gestrichene und mehr als 22.000 verspätete Flüge am Freitag.
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