Johnson & Johnson Aktie: Psoriasis-Hammer!
RYBREVANT FASPRO erhielt eine beschleunigte FDA-Zulassung; ICOTYDE erreichte in einer Phase-3-Studie beide primären Ziele.

Kurz zusammengefasst
- FDA genehmigt RYBREVANT FASPRO als Einzeltherapie
- ICOTYDE erfüllt beide Studienziele nach 16 Wochen
- Smith+Nephew bestätigt Ende der Fusionsgespräche
- Shockwave-Javelin-Studie meldet 93,6 Prozent technischen Erfolg
Johnson & Johnson hat am Donnerstag eine beschleunigte US-Zulassung für RYBREVANT FASPRO als Einzeltherapie erhalten. Die Entscheidung der FDA gilt für Erwachsene mit wiederkehrendem oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich, deren Erkrankung während oder nach einer platinbasierten Chemotherapie und einer Behandlung mit einem Anti-PD-(L)1-Antikörper fortgeschritten ist. Die Aktie stieg am Freitag um 2,0% auf 247,70 €.
Icotyde erreicht beide Studienziele
Gestern meldete Johnson & Johnson zudem positive Ergebnisse der Phase-3-Studie ICONIC-ASCEND mit ICOTYDE. Die Untersuchung bei Erwachsenen und Jugendlichen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis erreichte nach Unternehmensangaben nach 16 Wochen beide ko-primären Endpunkte.
Eine reine oder nahezu reine Haut erreichten 70,4% der mit ICOTYDE behandelten Teilnehmer. In der Placebogruppe waren es 9,5%.
Beim PASI-90-Ansprechen lag der Anteil unter ICOTYDE bei 55,2%. Unter Placebo erreichten 3,6% der Teilnehmer diesen Endpunkt.
Fusionsgespräche beendet, weitere klinische Ergebnisse
Am Mittwoch bestätigte Smith+Nephew das Ende der Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss mit der Orthopädiesparte von Johnson & Johnson. Reuters zufolge scheiterten die Verhandlungen an unterschiedlichen Vorstellungen darüber, wer die Führung des vereinten Unternehmens übernehmen sollte.
Bereits am 1. November hatte Johnson & Johnson positive Ergebnisse seiner zulassungsrelevanten FORWARD-CAD-Studie mit dem noch in der Erprobung befindlichen Shockwave-Javelin-Katheter gemeldet. Der Katheter dient der intravaskulären Lithotripsie in Herzkranzgefäßen.
Die untersuchte Gruppe umfasste 158 Patienten; die technische Erfolgsquote betrug nach Unternehmensangaben 93,6%. Der Anteil ohne schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse lag über einen Zeitraum von 30 Tagen bei 93,4%.
Ebenfalls am 1. November stellte Johnson & Johnson beim TCT-Symposium drei klinische Analysen zu Impella-unterstützten Hochrisiko-Koronarinterventionen vor. Dazu gehörten Erkenntnisse aus der Versorgungspraxis und aus Registern zu Patientenergebnissen.
Stand heute, 7. November: Johnson & Johnson – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Johnson & Johnson investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 7. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.