Der Healthcare-Riese aus New Brunswick hat am Donnerstag eine Vereinbarung mit der Trump-Regierung bekannt gegeben, die für ordentlich Aufsehen sorgt. Im Gegenzug für massive Preissenkungen bei Medikamenten bleiben die pharmazeutischen Produkte des Konzerns von US-Importzöllen verschont. Die genauen Konditionen? Bleiben vertraulich.
Der Deal kommt nicht von ungefähr. Präsident Trump hatte die Pharmaindustrie wiederholt aufgefordert, etwas gegen die hohen Arzneimittelkosten zu unternehmen. Johnson & Johnson liefert nun – und das nicht nur auf dem Papier. Über die neue Plattform TrumpRx.gov sollen Millionen Amerikaner künftig direkt beim Hersteller zu drastisch reduzierten Preisen einkaufen können. Das Ziel: US-Patienten zahlen nicht mehr als Verbraucher in anderen entwickelten Ländern.
55 Milliarden Dollar für die USA
Doch dabei bleibt es nicht. Der Konzern hat zwei neue Produktionsstätten in North Carolina und Pennsylvania angekündigt – Teil eines gigantischen 55-Milliarden-Dollar-Investitionsprogramms auf US-Boden. Bis Anfang 2029 soll das Geld in heimische Fertigung, Forschung und technologische Fortschritte fließen. Weitere Investitionen will das Unternehmen noch in diesem Jahr verkünden.
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In Wilson, North Carolina, läuft bereits der Bau einer hochmodernen Biologika-Fabrik für zwei Milliarden Dollar. Rund 5.000 qualifizierte Jobs sollen dort entstehen. Im September 2024 hatte Johnson & Johnson zudem ein über 160.000 Quadratfuß großes biopharmazeutisches Werk in Holly Springs gesichert – erneut mit einem Investment von zwei Milliarden über die nächsten zehn Jahre.
Industrieweiter Druck
Der Pharmariese reiht sich damit in eine Liste von neun großen Herstellern ein, die bereits im Dezember 2024 ähnliche Abkommen mit der Trump-Administration geschlossen haben. Der Präsident hatte damals 100-Prozent-Zölle auf sämtliche Pharma-Importe verhängt, aber Ausnahmen für Unternehmen versprochen, die in den USA produzieren.
CEO Joaquin Duato zeigt sich zufrieden: Die Vereinbarung beweise, dass öffentlicher und privater Sektor gemeinsam echte Ergebnisse für Patienten und die US-Wirtschaft liefern können. Während die Preissenkungen Verbrauchern zugutekommen sollen, sichert sich der Konzern gleichzeitig Planungssicherheit bei den Zöllen – ein klassisches Win-Win-Szenario, das die Aktie stützen dürfte.
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