Kalray Aktie: 7-Prozent-Ausverkauf trotz EBITDA-Durchbruch
Kalray verliert nach Rekordrally über sieben Prozent, meldet aber einen massiv reduzierten Nettoverlust und erstmals positives EBITDA.
Kurz zusammengefasst
- Kursrutsch um über sieben Prozent
- Jahresplus von fast 770 Prozent
- Nettoverlust um 81 Prozent gesenkt
- Erstmalig positives EBITDA erzielt
Kalray verliert an einem Handelstag über sieben Prozent an Boden. Das überrascht, denn der französische Halbleiter-Spezialist blickt auf eine phänomenale Rally zurück. Seit Jahresbeginn legte der Kurs um fast 770 Prozent zu.
Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 liefert Erklärungen für die aktuelle Kursbewegung. Der Umsatz sank zwar um 35 Prozent auf 28,8 Millionen Euro. Parallel dazu gelang dem Unternehmen jedoch ein entscheidender Schritt bei der Profitabilität.
Durchbruch bei den Erträgen
Kalray konnte seinen Nettoverlust massiv eindämmen. Dieser schrumpfte um 81 Prozent auf nur noch 4,54 Millionen Euro. Erstmals steht zudem ein positives EBITDA von 6,2 Millionen Euro in den Büchern.
Indes erwirtschaftete das Unternehmen einen positiven freien Cashflow. Das Management führt diese Entwicklung auf eine strikte Neuausrichtung des Geschäftsmodells zurück. Kalray fokussiert sich nun vollständig auf sogenannte Data Processing Units (DPUs).
Fokus auf KI-Infrastruktur
Diese speziellen Prozessoren basieren auf einer patentierten Architektur. Sie bewältigen gewaltige Datenmengen in Rechenzentren, 5G-Netzen und autonomen Fahrzeugen. Die Technik ergänzt klassische Grafikchips bei rechenintensiven KI-Anwendungen.
Mit dieser Nischenstrategie will Kalray eine effiziente Alternative zu den Branchenriesen bieten. Die Prozessoren sind darauf ausgelegt, die Arbeitslast in modernen Datenzentren deutlich zu senken.
Aktuell notiert die Aktie bei 10,68 Euro. Damit liegt das Papier rund 32 Prozent unter seinem Rekordhoch vom 1. Juni. Ein neuer Großauftrag befindet sich bereits in der finalen Verhandlungsphase.
Kalray-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Kalray-Analyse vom 16. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Kalray-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Kalray-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Kalray: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...