Kalray: Positives EBITDA 2025 erreicht
Nach Verkauf der Software-Sparte erzielt Kalray erstmals positives EBITDA. Der Fokus liegt nun auf KI-Prozessoren und europäischer Chip-Souveränität.

Kurz zusammengefasst
- Erstes positives EBITDA nach Konzernumbau
- Verkauf der Software-Sparte abgeschlossen
- Kooperation mit Openchip für KI-Prozessoren
- Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch
Kalray hat den radikalen Umbau zum reinen Halbleiter-Spezialisten vollzogen. Nach dem Verkauf der Software-Sparte meldet das französische Unternehmen für das Geschäftsjahr 2025 erstmals ein positives EBITDA. An der Börse lösten diese Nachrichten eine massive Rally aus: Das Papier kletterte am Freitag um über 21 Prozent auf 8,00 Euro.
Fokus auf KI-Halbleiter und Profitabilität
Die Trennung von der Software-Einheit „Data Acceleration Platform“ markiert den strategischen Wendepunkt. Durch diesen Schritt sank die Mitarbeiterzahl um rund 75 Personen, was den Cash-Verbrauch erheblich reduzierte. Indes konzentriert sich das Unternehmen nun vollständig auf seine patentierte Prozessor-Architektur für künstliche Intelligenz.
Der konsolidierte Umsatz belief sich 2025 auf rund 16,4 Millionen Euro. Dieser Rückgang war vom Management bewusst initiiert, um eine nachhaltige Gewinnzone zu erreichen. Während hohe Kosten für Hardware-Komponenten die Bruttomarge belasteten, fing die schlankere Unternehmensstruktur diese Effekte operativ auf.
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Technologische Souveränität und US-Aufträge
Im Zentrum der künftigen Entwicklung steht die Kooperation mit Openchip. Gemeinsam arbeiten die Partner an Prozessoren, die eine europäische Antwort auf den Bedarf an KI-Rechenleistung liefern sollen. Ein wichtiger Vertrag mit einem führenden US-Branchenakteur über DPU-Beschleunigerkarten stützt ferner die langfristige Pipeline.
Marktteilnehmer reagierten mit Käufen auf die Fortschritte beim kommenden Prozessor „Dolomites“. Seit Jahresbeginn hat sich der Aktienkurs um mehr als 550 Prozent gesteigert. Mit dem aktuellen Kurssprung markierte der Titel am Freitag ein neues 52-Wochen-Hoch.
Für das laufende Jahr strebt die Führung ein zweistelliges Umsatzwachstum an. Die Liquidität ist durch die Verkaufserlöse und Kreditlinien bis Juni 2026 gesichert. Im Juli 2026 werden die Ergebnisse für das erste Halbjahr zeigen, ob Kalray die angepeilte Wachstumsrate halten kann.
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