Keel Aktie: Put-Call-Verhältnis fällt auf 0,08
Starke Call-Optionen und niedriges Put-Call-Verhältnis signalisieren Optimismus für die Aktie von Keel Infrastructure.

Kurz zusammengefasst
- US-Umzug formal abgeschlossen
- Massive Call-Optionen auf Aktie
- Fokus auf KI-Rechenzentren
- Warten auf erste Mietverträge
Keel Infrastructure schließt den Umzug in die USA formal ab. Das Unternehmen tauscht seinen kanadischen Wirtschaftsprüfer gegen das US-Team von PwC. Auf dem Parkett rückt diese Formalie jedoch in den Hintergrund. Anleger positionieren sich stattdessen massiv für steigende Kurse.
Optionen signalisieren Optimismus
Am Freitag schloss das Papier bei 6,28 US-Dollar. Das Handelsvolumen lag mit rund 87 Millionen Aktien deutlich über dem Durchschnitt. Am Dienstag entfielen über 90 Prozent der gehandelten Optionskontrakte auf Calls.
Zwei Tage später sank das Put-Call-Verhältnis auf extrem niedrige 0,08. Marktteilnehmer rechnen offensichtlich mit einem baldigen Ausbruch. Die Aktie testet derzeit immer wieder den Widerstand bei 6,45 US-Dollar. Käufer fangen jeden Rücksetzer schnell auf.
Frisches Kapital für KI-Zentren
Der Hintergrund für diese Euphorie ist die Neuausrichtung auf KI- und Rechenzentren. Keel plant eine Kapazität von 2,2 Gigawatt. Analyst Martin Toner von ATB Capital Markets bewertet die Aktie mit „Outperform“. Er sieht das Kursziel bei 10 kanadischen Dollar.
Zuvor sammelte das Unternehmen 458 Millionen US-Dollar über eine Wandelanleihe ein. CFO Jonathan Mir meldet nun eine Gesamtliquidität von rund 533 Millionen US-Dollar. Damit deckt Keel die Kosten der geplanten Standorte bis ins Jahr 2028.
Die Bilanz zeigt allerdings auch Risiken. Einem Barbestand von knapp 357 Millionen US-Dollar stehen Schulden von rund 580 Millionen US-Dollar gegenüber. Der freie Cashflow lag im abgelaufenen Quartal bei minus 75 Millionen US-Dollar. Ein teurer Aufbau.
Warten auf den ersten Deal
Die ersten Einnahmen erwartet das Management für das Jahr 2027. Bis dahin brauchen Investoren vor allem Nachrichten aus dem operativen Geschäft. Die Standorte in Pennsylvania und Washington machen Fortschritte.
Der entscheidende Katalysator fehlt allerdings noch. Der Markt wartet auf die ersten unterschriebenen Mietverträge für die großen Standorte. Ein solcher Abschluss dürfte die Richtung für die kommenden Monate vorgeben.
Keel-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Keel-Analyse vom 21. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Keel-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Keel-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Keel: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...