Die kommerzielle Raumfahrt erreicht derzeit bedeutende Meilensteine. Mit dem erfolgreichen Start der Ariane 64 und massiven Investitionen in private Raumstationen wandelt sich die Branche zusehends von einer experimentellen Testphase hin zum industriellen Routinebetrieb. Was bedeutet dieser Reifeprozess für Anleger im Bereich der „Final Frontiers“?
- Erfolgreicher Erststart der Ariane 64 stellt wichtige Schwerlast-Kapazitäten wieder her.
- Axiom Space sichert sich 350 Millionen US-Dollar für den Bau einer privaten Raumstation.
- NASA und Titomic vertiefen Zusammenarbeit durch ein neues Space Act Agreement.
Durchbruch bei Schwerlast-Transporten und Finanzierung
Vorgestern markierte der Erstflug der Ariane 64 einen Wendepunkt für den europäischen Raumfahrtsektor. Die leistungsstärkste Variante der Rakete beförderte 32 Satelliten für Amazons Kuiper-Konstellation erfolgreich in den Erdorbit. Dieser Erfolg stellt kritische Kapazitäten für schwere kommerzielle und staatliche Lasten wieder her und erweitert das Marktpotenzial für orbitale Logistikunternehmen erheblich.
Parallel dazu gab Axiom Space vorgestern bekannt, eine neue Finanzierungsrunde über 350 Millionen US-Dollar abgeschlossen zu haben. Das Kapital ist für die Entwicklung einer kommerziellen Raumstation sowie neuer Raumanzüge vorgesehen. Die Investition verdeutlicht das Vertrauen institutioneller Geber in den Übergang zu einer privatwirtschaftlich geführten orbitalen Ökonomie, während die Internationale Raumstation (ISS) ihrem geplanten Ende entgegengeht.
Fokus auf industrielle Infrastruktur
Der ETF bildet den S&P Kensho Final Frontiers Index ab und setzt dabei auf Unternehmen, die die technische Basis für die Erforschung der Tiefsee und des Weltraums liefern. Zu den größten Positionen gehören aktuell Northrop Grumman, Honeywell International und ESCO Technologies. Diese Konzerne liefern essenzielle Hardware und Sensorsysteme, die sowohl für Deep-Space-Missionen als auch für die robotergestützte Erkundung der Ozeane notwendig sind.
Dass die Verzahnung zwischen spezialisierten Technologieanbietern und staatlichen Behörden zunimmt, unterstreicht die gestern bekanntgegebene Kooperation zwischen Titomic und der NASA. Solche Abkommen sind bezeichnend für einen Sektor, der sich zunehmend weg von reinen Rüstungsaufträgen und hin zu kommerziellen Anwendungen im Weltraum orientiert.
Für den verbleibenden Februar richtet sich die Aufmerksamkeit auf die hohe Dichte an geplanten Raketenstarts. Mit der bevorstehenden Artemis-II-Mission und dem kontinuierlichen Ausbau privater Satelliten-Netzwerke festigt die Branche ihre operative Basis. Dieser Übergang zur Routine ist der zentrale Faktor für die im Portfolio enthaltenen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.
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