Kirkstone Metals Aktie: 7.000 Meter Bohrungen bei Gorilla Lake
Trotz massivem Kursverfall treibt Kirkstone die Genehmigungen für Bohrungen an seinen Uranprojekten Key Lake Road und Gorilla Lake voran.

Kurz zusammengefasst
- Genehmigungen für IP-Messungen und Bohrungen
- Key Lake Road: 30 Bohrlöcher geplant
- Gorilla Lake: 7.000 Meter Diamantbohrungen beantragt
- Aktie notiert bei 0,18 Euro
Der fast 96-prozentige Kursverlust seit Jahresbeginn spricht eine brutale Sprache. Bei 0,18 Euro notiert die Aktie von Kirkstone Metals – ein Schatten des Dezember-Hochs bei 9,40 Euro. Doch das Unternehmen arbeitet weiter an seinen Uranprojekten im Athabasca-Becken. Am 10. Juni meldete Kirkstone Fortschritte bei den Genehmigungen.
Zwei Projekte, ein Ziel
Die Kanadier planen konkret. Am Projekt Key Lake Road sollen bis zu 6,2 Kilometer Trassen für geophysikalische IP-Messungen freigegeben werden. Dazu kommen bis zu 30 Bohrlöcher in der DD-Zone. Ziel: die dort bereits nachgewiesene Uran-Mineralisierung schärfer zu fassen.
Parallel laufen Konsultationen mit First Nations und anderen Beteiligten. Das ist Standard im kanadischen Bergbau – und Voraussetzung für jede Bohrung.
Das zweite Standbein heißt Gorilla Lake. Hier beantragt Kirkstone die Genehmigung für 7.000 Meter Diamantbohrungen. Voraus gehen soll eine elektromagnetische Messung aus der Luft, gefolgt von Bodenkontrollen. Der Clou: Historische Explorationen konzentrierten sich auf den Westteil des Claims. Der Großteil der Fläche ist praktisch unerkundet. Eine Heli-TEM-Vermessung von 2024 hat bereits mehrere vielversprechende Strukturen identifiziert.
Zwischen Hoffnung und Realität
Kirkstone setzt ganz auf Uran. Die 5.521 Hektar im Athabasca-Becken liegen in der Wollaston-Mudjatik-Übergangszone – einem geologischen Korridor, der für bedeutende Uranlagerstätten bekannt ist.
Die Kursschmelze der vergangenen Monate hat das Papier in den Pennystock-Bereich gedrückt. Der RSI von 41,7 signalisiert keine Überverkauft-Situation. Der 50-Tage-Durchschnitt bei 0,20 Euro liegt knapp über dem aktuellen Kurs.
Das Unternehmen liefert Schritt für Schritt seine Erkundungspläne ab. Ob daraus eines Tages ein förderfähiges Projekt wird, ist aber völlig offen. Für Spekulanten bleibt Kirkstone eine hochriskante Wette auf die Zukunft der Uran-Nachfrage.
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