KNDS Aktie: 13,5 Milliarden Euro Rekord-Auftragseingang
KNDS verzeichnet 2025 Rekordumsatz und -aufträge. Der Rüstungskonzern treibt die Börsenpläne für Frankfurt und Paris voran.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz steigt auf 4,4 Milliarden Euro
- Auftragseingang erreicht Rekordniveau
- Börsengang in Frankfurt und Paris geplant
- Staatliche Beteiligungen werden schrittweise reduziert
KNDS legt beeindruckende Zahlen für 2025 vor. Der Rüstungskonzern, bekannt für Kampfpanzer Leopard 2 und Caesar-Artilleriesysteme, profitiert massiv vom europäischen Aufrüstungstrend. Und der Börsengang rückt näher.
Der Umsatz stieg auf 4,4 Milliarden Euro – ein Plus von knapp 16 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) legte auf 661 Millionen Euro zu, die Marge verbesserte sich von 13,2 auf 15 Prozent. Der Nettogewinn verdoppelte sich auf 996 Millionen Euro. CEO Alary spricht von einem „Meilenstein-Jahr“.
Munition und Land Systeme als Treiber
Das stärkste Segment war die Munitionssparte. Hier stieg der Umsatz um fast 25 Prozent auf 612 Millionen Euro. Die deutsche Land Systems-Sparte erzielte mit 2,5 Milliarden Euro den größten absoluten Beitrag – ein Plus von 17,4 Prozent. Die französische Division legte um 9,6 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu.
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Der Auftragseingang erreichte einen Rekordwert: 13,5 Milliarden Euro. Der gesamte Auftragsbestand kletterte auf 33,1 Milliarden Euro. Das verschafft dem Konzern eine außergewöhnlich hohe Visibilität für die kommenden Jahre.
Der geplante Börsengang
KNDS bereitet den Börsengang für 2026 vor. Die Notierung ist in Frankfurt und Paris geplant – eine Doppel-Listing-Struktur. Der französische Staat behält vorerst die Kontrolle. Die Bundesregierung strebt eigenen Angaben zufolge einen Anteil von 40 Prozent an. Innerhalb von zwei bis drei Jahren soll die Beteiligung auf 30 Prozent sinken.
Die Produktionskapazitäten stehen im Fokus. Der milliardenschwere Auftragsbestand zwingt KNDS zur Skalierung. Die Integration der deutsch-französischen Standorte bleibt dabei zentral für die Rentabilität. Für Anleger dürfte der Herbst 2026 zur Bewährungsprobe werden – dann folgen die ersten Quartalszahlen als börsennotiertes Unternehmen.
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