Konecranes: Auftragsbestand auf EUR 3,2 Milliarden
Konecranes verzeichnet mit 3,17 Milliarden Euro den höchsten Auftragsbestand seit Jahren. Das Unternehmen bestätigt seine Jahresziele für 2026.

Kurz zusammengefasst
- Auftragsbestand erreicht neuen Höchstwert
- Starke Nachfrage aus Amerika und Asien
- Bilanz von Schulden zu Bargeld gedreht
- Umsatzrückgang durch Logistikprobleme
Konecranes füllt die Auftragsbücher auf ein Rekordniveau. Der finnische Spezialist für Hebezeuge meldet für das erste Quartal 2026 den höchsten Bestand seit fast drei Jahren. Das sorgt für Planungssicherheit in einem schwierigen Marktumfeld.
Starke Nachfrage in Übersee
Der Auftragseingang kletterte leicht auf rund 1,07 Milliarden Euro. Währungsbereinigt entspricht das einem Plus von fast vier Prozent. Damit schwoll der Auftragsbestand auf über 3,17 Milliarden Euro an. Besonders in Amerika und im asiatisch-pazifischen Raum war die Nachfrage hoch. In Europa schwächelte das Geschäft hingegen etwas.
Bilanz deutlich gestärkt
Finanziell steht der Konzern stabiler da als im Vorjahr. Innerhalb von zwölf Monaten drehte Konecranes die Bilanz von einer Nettoverschuldung in eine Nettocash-Position. Das Unternehmen verfügt nun über liquide Mittel von 185 Millionen Euro. Ein effizientes Management des Umlaufvermögens trieb diese Entwicklung voran.
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Der Umsatz sank im ersten Quartal um knapp acht Prozent auf 908 Millionen Euro. Gründe dafür sind saisonale Effekte und Verzögerungen bei Auslieferungen. Vor allem die geopolitische Lage im Nahen Osten belastet die Logistik. Höhere Treibstoff- und Frachtkosten bremsen das Geschäft zusätzlich.
Ziele für 2026 bestätigt
Das Management hält an seinen Zielen für das Gesamtjahr fest. Der Umsatz soll 2026 mindestens das Vorjahresniveau erreichen. Parallel dazu erwartet der Vorstand eine stabile EBITA-Marge. Die Aktie notierte nach Bekanntgabe der Zahlen bei 30,33 Euro.
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