Kongsberg: Deutschland ordert JSM für 3,5 Mrd. NOK
Deutschland bestellt weitere Joint Strike Missiles bei Kongsberg. Der Auftrag im Wert von 380 Mio. USD schließt eine temporäre Fähigkeitslücke der Luftwaffe.

Kurz zusammengefasst
- Zweiter Großauftrag aus Berlin
- JSM für F-35 Tarnkappenjets
- Lieferung startet noch 2026
- Kongsberg Aktie legt leicht zu
Der norwegische Rüstungskonzern Kongsberg Gruppen hat einen weiteren Großauftrag für seine Joint Strike Missile an Land gezogen. Deutschland ordert zusätzliche Lenkflugkörper im Wert von rund 3,5 Milliarden norwegischen Kronen – umgerechnet etwa 380 Millionen US-Dollar. Es ist der zweite JSM-Auftrag Berlins innerhalb eines Jahres.
Fünfte Nation für die JSM
Deutschland wird damit zum fünften Land, das die Langstreckenrakete in seine Luftwaffe integriert – nach Norwegen, Japan, Australien und den USA. Die JSM ist speziell für die interne Mitführung in den F-35A- und F-35C-Varianten ausgelegt. Das erlaubt dem Tarnkappenjet, seine Stealth-Eigenschaften auch im Angriff zu wahren.
Die Lieferung der Raketen erfolgt im Rahmen des bilateralen Hansa-Abkommens. Ab 2026 soll die deutsche Flotte ihre ersten F-35A erhalten, stationiert auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel. Die neue Bestellung überbrückt eine Fähigkeitslücke: Bis Ende des Jahrzehnts sollen landgestützte Marschflugkörper der nächsten Generation die Rolle übernehmen.
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Breitere Partnerschaft
Die Kooperation zwischen Norwegen und Deutschland geht weit über die JSM hinaus. Kongsberg entwickelt Kampfsysteme für die U-212CD-Uboote und arbeitet an ferngesteuerten Waffenstationen. Hinzu kommen gemeinsame Forschungsprojekte zu Überschall-Marschflugkörpern und weltraumgestützten Fähigkeiten.
An der Osloer Börse reagierten Anleger verhalten positiv. Die Aktie schloss am 19. Mai bei 304,20 norwegischen Kronen – ein leichter Gewinn in einem volatilen Marktumfeld.
Ausblick
Die Auslieferung der neuen Raketen soll noch in diesem Jahr beginnen. Für Kongsberg wird dies zum Gradmesser: Das Unternehmen muss die Produktion hochfahren, um die wachsende Zahl internationaler Verpflichtungen zu erfüllen. Sollte dies gelingen, dürften weitere Aufträge aus dem Kreis der F-35-Nutzer folgen.
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