Kopin: Neural I/O mit 15-Millionen-Order
Kopin steigt mit MicroLED-Technologie in die optische Datenübertragung für KI-Rechenzentren ein und erhält 15 Millionen Dollar von Fabric.AI.

Kurz zusammengefasst
- Kooperation mit Fabric.AI für optische Chips
- 15 Millionen Dollar für Chipsatz-Entwicklung
- Aktie steigt auf neues Jahreshoch
- Drohnen-Brillen-Auftrag über 3,2 Millionen Dollar
Kopin Corporation erreicht am Mittwoch ein neues Jahreshoch. Ein Großauftrag für KI-Rechenzentren treibt den Kurs um fast zehn Prozent nach oben. Das Unternehmen will die Datenübertragung zwischen Prozessoren grundlegend verändern.
Lichtsignale statt Kupferkabel
Kopin kooperiert ab sofort mit Fabric.AI. Gemeinsam entwickeln die Partner eine optische Verbindungstechnologie auf MicroLED-Basis. Fabric.AI finanziert die Entwicklung eines ersten Chipsatzes mit 15 Millionen US-Dollar.
Die neue Technologie trägt den Namen „Neural I/O“. Sie nutzt Lichtsignale anstelle herkömmlicher Kupferkabel. Daten fließen so deutlich schneller zwischen Grafikprozessoren (GPUs) hin und her. Die Architektur soll den Stromverbrauch in großen Rechenzentren massiv senken.
Kopin fertigt die Chipsätze künftig exklusiv. Parallel dazu übernimmt der Konzern einen Anteil von knapp 20 Prozent an Fabric.AI. CEO Michael Murray sieht darin die Lösung für aktuelle Engpässe in der KI-Hardware. Die Nachfrage nach effizienter Infrastruktur steigt stetig.
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Rasante Kursrallye setzt sich fort
Die Aktie kostet aktuell 3,75 Euro. Innerhalb eines Monats kletterte der Wert um rund 128 Prozent. Anleger honorieren damit die strategische Ausrichtung auf den Wachstumsmarkt für KI-Komponenten.
Kopin erschließt zudem weitere Geschäftsfelder. Ein Auftrag über 3,2 Millionen US-Dollar für Drohnen-Brillen markiert den Einstieg in den Markt für First-Person-View-Systeme. Analysten von Jones Trading und Stifel bestätigten zuletzt ihre Kaufempfehlungen für den US-Konzern.
Der Drohnen-Vertrag sieht die Lieferung von bis zu 40.000 Einheiten vor. Diese sollen bis Ende 2028 ausgeliefert werden. Das sorgt für eine stabile Grundauslastung neben dem neuen KI-Projekt.
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