KOSPI: SK Hynix fällt 5,45 Prozent

Südkoreanischer Leitindex dreht nach freundlichem Start ins Minus. Chipwerte brechen ein, während Batteriehersteller als einzige Stütze dienen.

Redaktion Stock-World ·
Halbleiter-Fertigungsanlage mit verschwommenem Silizium-Wafer im Vordergrund. (KI-generiertes Symbolbild)
Symbolbild, KI-generiert

Kurz zusammengefasst

  • Leitindex verliert 2,13 Prozent
  • Halbleiteraktien unter Verkaufsdruck
  • Batteriewerte trotzen dem Abwärtstrend
  • Goldman Sachs hält an Kursziel fest

Die Erholung an der südkoreanischen Börse hielt am Freitag nur wenige Stunden. Nach einem freundlichen Handelsauftakt drehte die Stimmung ins Negative. Der Leitindex KOSPI steht aktuell bei 6.280,36 Punkten.

Anleger blicken nervös auf die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten. Ein starker Bericht könnte die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen dämpfen. Der Markt verlor vor der Datenveröffentlichung rund 2,13 Prozent.

Chip-Werte unter Verkaufsdruck

Ausländische Investoren trennten sich massenhaft von Technologietiteln. Besonders Halbleiteraktien gerieten unter Druck. SK Hynix verbuchte ein Minus von 5,45 Prozent. Das Unternehmen leidet unter einer Neubewertung des gesamten Sektors.

Parallel dazu brachen die Papiere von Korea Zinc um über neun Prozent ein. Auch Hyundai verlor deutlich an Boden. Die Sorge vor einer schwächeren weltweiten Nachfrage belastet die großen Exporteure des Landes.

Batterien als Rettungsanker

Batteriehersteller bildeten den einzigen Lichtblick im trüben Marktumfeld. Samsung SDI stieg gegen den Trend um 7,38 Prozent. Auch die Titel von SK Innovation legten zu. Gezielte Käufe institutioneller Investoren stützten diesen Sektor.

Die Investmentbank Goldman Sachs hält trotz der Turbulenzen an ihrer optimistischen Einschätzung fest. Die Analysten bestätigten ein Kursziel von 12.000 Punkten für den Index. Seit Jahresbeginn verzeichnet der KOSPI ein Plus von 49,03 Prozent.

Am Freitagabend entscheidet sich die Richtung für den kommenden Montag. Dann veröffentlicht das US-Arbeitsministerium die neuen Beschäftigungszahlen für Juli. Experten erwarten rund 80.000 neu geschaffene Stellen. Fällt der Bericht deutlich stärker aus, könnte der Druck auf den Won und den Aktienmarkt weiter zunehmen.

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