KPS: Umsatz 99–110 Millionen 2025/2026
Die IT-Beratung KPS treibt ihre Neuausrichtung voran, während der Aktienkurs einbricht. Der Fokus auf Cloud und Daten soll langfristig stabilere Margen bringen.

Kurz zusammengefasst
- Aktie verliert über acht Prozent
- Fokus auf Cloud und Daten
- Umsatzprognose für 2025/2026
- Hauptversammlung im Mai entscheidend
Die IT-Beratung KPS steckt mitten in einer schmerzhaften Neuausrichtung. Während der Handel als Kernsegment schwächelt, versucht das Management, das Unternehmen wetterfest zu machen. Am Freitag reagierten die Anleger skeptisch auf den Fortschritt: Das Papier verlor über acht Prozent und notierte bei 0,35 Euro.
Fokus auf Cloud und Daten
Seit Februar läuft ein umfassender Transformationsprozess. KPS will die Abhängigkeit von volatilen Großprojekten im Einzelhandel verringern. Stattdessen rücken Cloud-Technologien und datengetriebene Geschäftsmodelle in den Fokus. Diese sollen stabilere Margen und eine bessere Skalierbarkeit garantieren.
Der Umbau erfolgt in einem anspruchsvollen Sektorkontext. Viele Unternehmen strecken ihre Digitalisierungsprojekte aufgrund makroökonomischer Unsicherheiten zeitlich. KPS setzt darauf, dass spezialisierte Lösungen mit schnellem Investment-Rückfluss in diesem Umfeld besser bestehen können als langwierige Transformationsprojekte.
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Zweistufige Erholung geplant
Der Weg zur Besserung ist lang. Seit dem ersten Quartal begleitet ein neuer Finanzvorstand die Neuausrichtung, um vor allem den Cashflow zu stabilisieren. Das laufende Geschäftsjahr 2025/2026 bleibt ein Übergangsjahr. Das Management rechnet mit einem Umsatz zwischen 99 Millionen und 110 Millionen Euro.
Erst für die Periode 2026/2027 peilt KPS ein höheres Niveau an. Die Erlöse sollen dann auf bis zu 116 Millionen Euro steigen. Im gleichen Schritt soll sich die EBITDA-Marge verbessern.
Ein wichtiger Termin für die Überprüfung dieser Ziele rückt näher. Auf der ordentlichen Hauptversammlung im Mai muss der Vorstand detailliert darlegen, wie weit die Integration der neuen Service-Modelle bereits fortgeschritten ist. Das Papier hat seit Jahresbeginn rund 41 Prozent an Wert verloren.
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