Bei Kraft Heinz verschiebt sich gerade die Statik im Aktionariat – ausgerechnet ein Langzeit-Anker will offenbar raus. Gleichzeitig treibt der Konzern seinen eigenen Umbau voran und plant die Aufspaltung in zwei börsennotierte Unternehmen. Was bedeutet das für die nächsten Monate?
Berkshire bereitet den Ausstieg vor
Ende Januar 2026 zeigten Unterlagen, dass Berkshire Hathaway Schritte eingeleitet hat, um seinen gesamten Anteil an Kraft Heinz zu verkaufen. Es geht um 27,5% beziehungsweise rund 325,4 Millionen Aktien. Damit würde einer der wichtigsten und langjährigen Unterstützer seine Position räumen.
Berkshire Hathaway war – zusammen mit der Private-Equity-Gesellschaft 3G Capital – 2015 maßgeblich an der Fusion von Kraft und Heinz beteiligt. Der nun angedeutete Komplettverkauf wäre deshalb ein Einschnitt für die Eigentümerstruktur, gerade in einer Phase, in der sich das Unternehmen strategisch neu aufstellt.
Der Konzern will sich in zwei Teile trennen
Parallel dazu läuft ein großer interner Umbau: Im September 2025 kündigte Kraft Heinz an, sich in zwei eigenständige, börsennotierte Gesellschaften aufzuspalten. Der Abschluss wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet.
Geplant sind zwei fokussierte Einheiten:
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- „Global Taste Elevation Co.“: globales Geschäft mit Saucen und Würzmitteln
- „North American Grocery Co.“: Lebensmittelmarken für Nordamerika (Grocery)
Die Logik dahinter: Jede Einheit soll sich stärker auf ihre Marktmechanik und Wachstumsfelder konzentrieren – und so, laut Unternehmen, mehr Wert für Aktionäre freisetzen.
Worauf der Markt jetzt schaut
Nach dem jüngsten Rückgang auf 12-Monats-Sicht (Schlusskurs Freitag: 23,20 USD, -18,42%) steht weniger die Tagesbewegung im Vordergrund als die Frage, ob der Umbau sauber umgesetzt wird – und wie die Börse die beiden künftigen Firmen bewertet.
Der nächste konkrete Prüfstein kommt bald: Am 11. Februar 2026 legt Kraft Heinz die Zahlen für das 4. Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Der Bericht soll zeigen, wie das Unternehmen sein Marken- und Produktportfolio in einem wettbewerbsintensiven Umfeld und bei veränderten Konsumgewohnheiten steuert – und ob der geplante Split operativ auf einem stabilen Fundament steht.
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