Kratos Defense Aktie: Rekordaufträge

Der Rüstungsspezialist Kratos Defense meldet Rekordauftragsbestände und deutliches organisches Wachstum, während die Aktie kurzfristig Verluste verzeichnet.

Kurz zusammengefasst:
  • Organisches Wachstum von 20 Prozent im Quartal
  • Auftragsbestand erreicht 1,5 Milliarden Dollar
  • Fokus auf Hyperschall-Systeme und Drohnenproduktion
  • Aktienkurs notiert deutlich unter Jahreshoch

Kratos Defense hat die Erwartungen im abgelaufenen Quartal deutlich übertroffen. Während die Nachfrage nach Drohnen und Hyperschall-Systemen steigt, füllen sich die Auftragsbücher des Rüstungsspezialisten auf Rekordniveau. Doch kann das operative Momentum den jüngsten Abwärtstrend an der Börse stoppen?

Das Unternehmen profitierte im vierten Quartal 2025 von einer deutlich anziehenden Nachfrage in fast allen Geschäftsbereichen. Besonders das organische Wachstum von 20 Prozent unterstreicht, dass der Konzern aus eigener Kraft zulegen konnte. Die operative Marge verbesserte sich dabei spürbar, was auf eine effizientere Skalierung der laufenden Produktion hindeutet.

Kratos Defense

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Volle Auftragsbücher für 2026

Mit einem Auftragsbestand von über 1,5 Milliarden Dollar erreichte Kratos zum Jahresende einen neuen Höchstwert. Das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsatz lag bei starken 1,3, was auf ein anhaltendes Wachstumsszenario hindeutet. Vor allem die Sparten für unbemannte Systeme und Regierungslösungen trugen maßgeblich zu diesem Ergebnis bei.

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Zusätzliche Impulse lieferte jüngst der Abschluss einer strategischen Übernahme im Bereich Kommunikationslösungen. Parallel dazu sicherte sich das Unternehmen gemeinsam mit GE Aerospace einen neuen Auftrag der U.S. Air Force für die Triebwerksentwicklung, was die technologische Relevanz im Verteidigungssektor unterstreicht.

Fokus auf Hochtechnologie

Strategisch setzt das Management verstärkt auf Hyperschall-Systeme und taktische Drohnen wie das Modell „Valkyrie“. Bis zum Jahr 2026 sollen sich die Umsätze im Hyperschall-Bereich auf rund 400 Millionen Dollar verdoppeln. Um dieses Ziel zu erreichen, plant das Unternehmen, die Produktion der Valkyrie-Drohnen bis Ende 2028 massiv auszuweiten.

Für das Geschäftsjahr 2026 peilt Kratos nun einen Gesamtumsatz zwischen 1,595 und 1,675 Milliarden Dollar an. Trotz dieser Wachstumspläne steht der Aktienkurs kurzfristig unter Druck: Mit einem Minus von 2,60 Prozent am heutigen Dienstag notiert der Titel bei 78,00 Euro und vergrößert damit den Abstand zum 52-Wochen-Hoch auf rund 31 Prozent.

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