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K&S Aktie: Einschnitte unausweichlich?

Trotz Gewinnrückgang übertrifft der Düngemittelproduzent die Marktprognosen. Die positive Preisdynamik bei Kaliumchlorid könnte das Geschäftsjahr 2025 stärken.

Felix Baarz ·
K&S Aktie - Beitragsbild

Kurz zusammengefasst

  • Operatives Ergebnis über den Erwartungen
  • Dividende auf 15 Cent reduziert
  • Breite Prognose für kommendes Geschäftsjahr
  • Aktie mit Plus trotz Tagesverlust

Der Düngemittelhersteller K&S verzeichnete 2024 einen Gewinnrückgang, übertraf jedoch sowohl die eigenen als auch die Analysten-Erwartungen. Der operative Gewinn (EBITDA) sank bei einem Umsatzrückgang von etwa fünf Prozent auf 3,7 Milliarden Euro um gut ein Fünftel auf 558 Millionen Euro. Dennoch lag dieses Ergebnis über dem im Herbst reduzierten Unternehmensziel und den Markterwartungen von etwa 542 Millionen Euro. Die Aktionäre müssen allerdings mit einer deutlich reduzierten Dividende von lediglich 15 Cent pro Aktie Vorlieb nehmen – nach 70 Cent im Vorjahr. Der für die Dividendenhöhe maßgebliche bereinigte freie Finanzmittelfluss verringerte sich erheblich von 311 auf 62 Millionen Euro, was hauptsächlich auf hohe Investitionen in das kanadische Werk Bethune sowie das Projekt „Werra 2060“ zurückzuführen ist.

Ausblick für 2025 sorgt für Kursdruck

Für das Geschäftsjahr 2025 stellt K&S eine breite Ergebnisspanne von 500 bis 620 Millionen Euro in Aussicht, die im Mittel über den Analystenerwartungen liegt. Am oberen Ende wird dabei von einer spürbaren Preiserholung bei Kaliumchlorid in Brasilien ausgegangen, die sich auch auf andere Märkte und Produkte positiv auswirken und im gesamten zweiten Halbjahr anhalten würde. Gleichzeitig rechnet der Konzern mit einem leichten Anstieg der Absatzmenge auf 7,7 Millionen Tonnen. Diese positive Einschätzung konnte die Anleger jedoch nicht überzeugen – im Gegenteil: Die K&S-Aktie verzeichnete einen deutlichen Kursrückgang. Im MDAX fiel der Wert um etwa sechs Prozent auf 13,26 Euro und war damit größter Verlierer im Index. Einige Marktbeobachter verweisen auf die Entwicklung der Energiekosten, die eine gewisse Vorsicht notwendig machen könnten. Trotz des aktuellen Kursrückgangs steht für das laufende Jahr immer noch ein beachtliches Plus von 26 Prozent zu Buche, was die insgesamt gestiegenen Erwartungen der Anleger im Zuge anziehender Kalipreise widerspiegelt. Die UBS-Analystin Priyanka Patel hat ihre „Sell“-Empfehlung mit einem Kursziel von 10 Euro nach den vorgelegten Zahlen bekräftigt und ist der Ansicht, dass die Resultate und der Ausblick nicht ausreichen dürften, um der zuletzt stark gestiegenen Aktie weiteren Auftrieb zu verleihen.

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