KSB: EBIT sinkt um 12,5 Prozent auf 39,8 Millionen
Pumpenhersteller KSB verzeichnet dank Großauftrag Rekordbestellungen, kämpft aber mit sinkenden Margen durch IT-Kosten und geopolitische Risiken.

Kurz zusammengefasst
- Auftragseingang übersteigt Milliarden-Marke
- Energiesektor treibt Nachfrage massiv an
- SAP-Umstellung belastet operatives Ergebnis
- Jahresprognose trotz Gewinnrückgang bestätigt
Volle Auftragsbücher treffen auf schrumpfende Margen. KSB zeigt zum Jahresauftakt 2026 ein gespaltenes Bild. Während ein massiver Großauftrag den Bestelleingang über die Milliarden-Marke hievt, drücken Sonderkosten und geopolitische Spannungen auf das operative Ergebnis.
Energiegeschäft treibt Auftragseingang
Der Auftragseingang kletterte im ersten Quartal um 15,2 Prozent auf rund 1,012 Milliarden Euro. Ein Kraftwerksprojekt in Osteuropa trieb vor allem das Segment Pumpen an. Hier stiegen die Bestellungen um knapp ein Drittel auf 633 Millionen Euro.
Besonders deutlich fiel das Plus im Energiemarkt aus. Die Nachfrage explodierte dort um 359 Prozent auf 257 Millionen Euro. Im Gegensatz dazu verbuchte das Servicegeschäft SupremeServ einen Rückgang von 5,6 Prozent.
IT-Migration und Geopolitik belasten
Auf der Ergebnisseite spiegelt sich die hohe Nachfrage bisher nicht wider. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 12,5 Prozent auf 39,8 Millionen Euro. Die entsprechende Marge rutschte auf 5,6 Prozent ab.
Verantwortlich für den Rückgang war unter anderem die Umstellung auf ein neues SAP-System. Die Migration kostete 6,4 Millionen Euro. Parallel dazu belasteten Auswirkungen des Iran-Konflikts das operative Geschäft.
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Vorstand bestätigt Jahresziele
Anleger im SDAX reagierten am Mittwoch verschnupft auf die Zahlen, die Aktie gehörte zeitweise zu den schwächsten Werten im Index. Dennoch hält der Vorstand an seinen Zielen für das Gesamtjahr 2026 fest.
Beim Umsatz peilt KSB weiterhin einen Wert bis zu 3,2 Milliarden Euro an. Das EBIT wird in einer Spanne von 220 bis 265 Millionen Euro erwartet.
Die geplante Dividende von 26,76 Euro je Vorzugsaktie bleibt für Investoren ein zentraler Ankerpunkt. Die Abarbeitung margenstärkerer Aufträge im weiteren Jahresverlauf bestimmt nun, ob das Unternehmen das obere Ende der Gewinnspanne erreicht.
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