Kuya Silver: 3.076 Tonnen im Q1 2026
Kuya Silver meldet Rekordförderung in Bethania und plant Übernahme der Camila-Anlage. Neuer General Manager und Bohrprogramm unterstreichen die Expansionsstrategie.
Kurz zusammengefasst
- Höchste Fördermenge seit Projektstart
- Camila-Anlage als nächster Meilenstein
- Neuer General Manager von MMG
- 20.000 Meter Bohrungen für 2026 geplant
Kuya Silver schiebt sein Bethania-Projekt in Peru weiter nach vorne. Der Fokus liegt auf höherer Förderung, mehr Kontrolle über die Verarbeitung und einem stärkeren Führungsteam vor Ort. Die Aktie reagiert darauf mit hoher Schwankung: Heute verliert sie 7,08 Prozent auf 0,68 Euro, liegt aber auf Sicht von zwölf Monaten noch immer 294 Prozent im Plus.
Produktion zieht an
Im ersten Quartal 2026 meldete das Unternehmen mit 3.076 Tonnen mineralisierten Materials die höchste Fördermenge des Projekts bisher. Ende März lief Bethania bereits mit einer stabilen Rate von 100 Tonnen pro Tag. Das ist für einen Minenaufbau kein Nebensatz, sondern der Maßstab für die nächste Wachstumsphase.
Bis Ende 2026 peilt Kuya 350 Tonnen pro Tag an. Der nächste größere Sprung soll erst folgen, wenn ein neuer Rampenabschnitt bis zur 640er Produktionsebene tiefergelegt ist. Genau daran hängt die weitere Skalierung.
Verarbeitung rückt in den Fokus
Parallel dazu arbeitet Kuya an der Übernahme der Camila-Anlage. Dort wird bereits Material aus Bethania verarbeitet. Die Transaktion soll dem Unternehmen mehr operative Kontrolle geben und die Wertschöpfung in Peru stärker bündeln.
Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Kuya prüft die Details weiter und bereitet die Unterlagen für den geplanten Zukauf vor. Für Anleger ist das ein wichtiger Baustein, weil Verarbeitungskapazität in der Frühphase eines Minenprojekts oft ebenso entscheidend ist wie die Förderung selbst.
Führung und Exploration
Neu an Bord ist Edgardo Orderique als General Manager für Peru. Er kommt von MMGs Las-Bambas-Mine und soll den Hochlauf vor Ort mittragen. Kuya baut damit nicht nur an der Mine, sondern auch an der operativen Struktur.
Hinzu kommt ein vollständig finanziertes Bohrprogramm über 20.000 Meter für 2026. Etwa 10.000 Meter sind für Oberflächenbohrungen vorgesehen, weitere 10.000 Meter für die Untertage-Exploration. Damit zielt das Unternehmen auf zusätzliche Adern und auf eine breitere Ressourcenbasis.
Die technische Verfassung der Aktie passt zum Bild eines hochdynamischen Small Caps. Der Kurs notiert deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 0,44 Euro, aber rund 7 Prozent unter dem jüngsten Hoch von 0,73 Euro. Mit einer 30-Tage-Volatilität von gut 95 Prozent bleibt die Bewegung heftig.
Im Mittelpunkt stehen nun die nächsten Produktionsschritte, der Fortschritt bei Camila und die weitere Entwicklung des Bohrprogramms. Genau dort entscheidet sich, ob Kuya den Hochlauf in Bethania in ein belastbares Produktionsmodell übersetzen kann.
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