Leonardo hat zum Wochenabschluss gleich zwei strategische Erfolge verbucht: einen 453-Millionen-Pfund-Auftrag aus Großbritannien und eine Produktionserweiterung in den USA. Die Aktie reagierte mit einem Plus von 2,11 Prozent auf 58,06 Euro. Beide Entwicklungen unterstreichen die starke Positionierung des italienischen Rüstungskonzerns in seinen Kernmärkten.
Radar-Auftrag für die Royal Air Force
Das britische Verteidigungsministerium vergab am 22. Januar einen Vertrag über 453 Millionen Pfund an ein Konsortium aus Leonardo UK und BAE Systems. Gegenstand ist die Fertigung und Lieferung des hochmodernen Eurofighter Common Radar System (ECRS) Mk2 für die Typhoon-Flotte der Royal Air Force. Das AESA-Radarsystem der neuesten Generation soll der Luftwaffe erstklassige elektronische Kampfführungs- und Angriffsfähigkeiten verschaffen.
Der Auftrag sichert nach Unternehmensangaben hunderte hochqualifizierte Arbeitsplätze, insbesondere an den Leonardo-Standorten in Edinburgh und Luton. Die erfolgreiche Entwicklungs- und Testphase ist damit abgeschlossen – das System geht in die Serienproduktion.
Expansion in den USA schreitet voran
Parallel dazu eröffnete die US-Tochter Leonardo DRS am Freitag eine neue Produktionsstätte in Charleston, South Carolina. Auf 13.000 Quadratmetern wird das Werk künftig Komponenten für marine Elektroantriebe und Stromversorgungssysteme fertigen, montieren und testen. Im Fokus steht die Unterstützung kritischer Marineprogramme der US Navy, darunter das strategische U-Boot-Programm der Columbia-Klasse.
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Die Investition stärkt die heimische Produktionskapazität und vertieft die Integration von Leonardo DRS in langfristige Pentagon-Programme. Das Unternehmen positioniert sich damit als fester Bestandteil der amerikanischen Verteidigungsindustrie und sichert sich Zugang zu mehrjährigen Aufträgen mit hoher Planbarkeit.
Klare Strategie zahlt sich aus
Die beiden Meldungen fügen sich zu einem schlüssigen Bild: Leonardo baut seine Position in beiden transatlantischen Schlüsselmärkten konsequent aus. Während der ECRS-Mk2-Vertrag die zentrale Rolle beim europäischen Eurofighter-Programm festigt, schafft die neue Produktionsstätte in South Carolina die Basis für langfristige Umsätze im US-Marinegeschäft.
Am 24. Februar folgen die vorläufigen Jahreszahlen. Analysten bewerteten die Aktie bereits vor den jüngsten Erfolgen mehrheitlich mit „Outperform“ – die beiden Vertragsabschlüsse dürften diese Einschätzung stützen.
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