Leonardo Aktie: Indonesien-Deal winkt

Der italienische Rüstungskonzern Leonardo hat eine Absichtserklärung mit Indonesien über die Lieferung von M-346 F-Jets unterzeichnet. Der Deal umfasst lokale Wartung und Training und könnte vor den anstehenden Jahreszahlen für positive Stimmung sorgen.

Kurz zusammengefasst:
  • Absichtserklärung für M-346 F-Jets mit Indonesien
  • Deal beinhaltet lokale Wartung und Schulung
  • Fokus verschiebt sich auf anstehende Jahreszahlen
  • Strategie-Update für langfristiges Wachstum erwartet

Der italienische Rüstungskonzern setzt seine Expansion in Asien fort. Kurz vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen sorgt eine Absichtserklärung mit Indonesien für neue Fantasie bei Anlegern. Gelingt hier der nächste strategische Coup im Rahmen der globalen Aufrüstung?

Wichtiger Schritt in Asien

Auf der Singapore Airshow 2026 unterzeichnete Leonardo am 4. Februar eine Absichtserklärung (Letter of Intent) mit dem indonesischen Verteidigungsministerium und dem lokalen Partner PT ESystem Solutions. Im Zentrum der Vereinbarung steht die potenzielle Lieferung der M-346 F „Block 20“-Jets.

Leonardo

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Indonesien treibt derzeit die Modernisierung seiner Luftstreitkräfte massiv voran und sucht Ersatz für alternde Bestände. Der mögliche Deal umfasst dabei weit mehr als nur den Verkauf von Flugzeugen: Auch Wartung, Überholung und Training sollen lokal in Indonesien angesiedelt werden. Diese Einbindung der heimischen Industrie ist oft der entscheidende Faktor bei der Vergabe staatlicher Rüstungsaufträge in der Region. Nun gilt es für Leonardo, die Absichtserklärung in einen verbindlichen Beschaffungsvertrag umzuwandeln.

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Technologie und Marktumfeld

Die Vereinbarung spiegelt den globalen Trend wider, militärische Fähigkeiten durch Technologiepartnerschaften und lokale Wertschöpfung zu stärken. Die M-346 F in der „Block 20“-Konfiguration punktet dabei mit modernem AESA-Radar und Link-16-Datenverbindung, was sie für moderne Einsatzszenarien qualifiziert. Der Sektor profitiert weiterhin von weltweit steigenden Verteidigungsbudgets und dem Bedarf an technologisch fortschrittlichem Gerät.

Fokus verschiebt sich auf Zahlen

Mit der strategischen Positionierung im Rücken richtet sich der Blick der Anleger nun auf die operative Entwicklung. Der Unternehmenskalender sieht für den 24. Februar 2026 eine Vorstandssitzung vor, um die vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 zu prüfen.

Noch entscheidender dürfte der 11. März 2026 werden. An diesem Tag stehen nicht nur der Entwurf des Geschäftsberichts an, sondern auch ein Update des Industrieplans. Diese strategische Neuausrichtung wird zeigen, ob Leonardo den aktuellen Auftragsschwung langfristig in profitables Wachstum ummünzen kann.

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