Linaks Microelectronics Aktie: Verluste steigen

Der Leiterplattenhersteller meldet im Zuge des Insolvenzverfahrens einen deutlich gestiegenen Nettoverlust. Die hohen Verwaltungskosten belasten die ohnehin angespannte Finanzlage weiter.

Kurz zusammengefasst:
  • Nettoverlust im Quartal mehr als verdoppelt
  • Kumulierter Fehlbetrag über neun Monate steigt
  • Verwaltungskosten dominieren die Ausgabenstruktur
  • Insolvenzverfahren bleibt zentrale Dauerbelastung

Linaks Microelectronics kämpft weiterhin mit den Folgen des laufenden Insolvenzverfahrens. Die jüngsten Zahlen für das dritte Quartal zeigen eine deutliche Ausweitung des Nettoverlusts im Vergleich zum Vorjahr. Während die Kosten steigen, bleibt die finanzielle Lage des Leiterplattenherstellers hochgradig angespannt.

Wichtige Kennzahlen im Überblick (Q3 FY26):
* Nettoverlust: 12,24 Lakh ₹ (Vorjahr: 5,38 Lakh ₹)
* Ergebnis je Aktie (EPS): -0,07 ₹ (Vorjahr: -0,03 ₹)
* Kumulierter Verlust (9 Monate): 18,28 Lakh ₹
* Verwaltungskosten: 12,24 Lakh ₹

Linaks Microelectronics

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Finanzielle Schieflage verschärft sich

Die am Mittwoch vom Vorstand genehmigten Zahlen belegen einen anhaltenden Abwärtstrend. Im Ende Dezember abgeschlossenen dritten Quartal verdoppelte sich der Fehlbetrag nahezu auf 12,24 Lakh ₹. Dieser negative Trend zieht sich durch das gesamte laufende Geschäftsjahr: Der kumulierte Verlust nach neun Monaten kletterte auf 18,28 Lakh ₹, nachdem er im Vorjahreszeitraum noch bei 12,39 Lakh ₹ gelegen hatte.

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Besonders die Kostenstruktur ist auffällig. Die Verwaltungsausgaben machten mit 12,24 Lakh ₹ den Löwenanteil der Gesamtausgaben aus. Kann das Unternehmen unter der Last des Insolvenzverfahrens überhaupt noch operativ Fuß fassen? Bisher binden vor allem administrative Prozesse erhebliche Ressourcen, ohne dass operative Einnahmen diese Belastungen ausgleichen können.

Insolvenzverfahren als Dauerbelastung

Seit Oktober 2022 befindet sich das Unternehmen im sogenannten Corporate Insolvency Resolution Process (CIRP). Trotz dieser laufenden Restrukturierung ist Linaks Microelectronics weiterhin zur regulatorischen Offenlegung seiner Finanzen verpflichtet. Das gezeichnete Eigenkapital blieb im Berichtszeitraum mit 1,73 Crore ₹ zwar konstant, doch die operative Performance bietet derzeit kaum eine Perspektive auf kurzfristige Besserung.

Der Fokus liegt nun weiterhin auf dem Ausgang des CIRP-Verfahrens. Solange keine Einigung mit den Gläubigern erzielt wird, bleiben die hohen Verwaltungskosten und die fehlende operative Dynamik die zentralen Belastungsfaktoren für das Unternehmen.

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