Liontrust Aktie: Unter Druck

Die Aktie von Liontrust steht unter Druck, nachdem Deutsche Bank die Bewertung auf 'Sell' gesenkt hat. Das Unternehmen reagiert mit einem umfangreichen Aktienrückkaufprogramm und einer reduzierten Dividende.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktienrückkäufe im Wert von 10 Millionen Pfund
  • Deutsche Bank stuft auf 'Sell' mit Kursziel 175 Pence
  • Dividende wurde deutlich reduziert
  • Führungskräfte erhöhen persönliche Anteile

Die Liontrust-Aktie zeigt sich weiterhin volatil, während das Unternehmen seine Kapitalallokationsstrategie forciert. Der Markt verarbeitet eine Mischung aus umfangreichen Aktienrückkäufen, einer reduzierten Dividende und einer kürzlichen Analysten-Herabstufung, die die Bewertung in Richtung ihrer Jahrestiefs drückt.

Aktives Rückkaufprogramm läuft

Trotz aktiver Marktintervention steht die Aktie unter Druck. Am 8. Januar 2026 kaufte das Unternehmen im Rahmen seines laufenden 10-Millionen-Pfund-Rückkaufprogramms weitere 84.017 eigene Aktien zu einem volumengewichteten Durchschnittspreis von 236,03 Pence zurück.

Liontrust

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Diese Transaktion ist ein Kernbestandteil des Plans des Vorstands, den Aktienkurs zu stützen. Konkret wurden die rückgekauften Aktien stillgelegt, um die Anteilsverdünnung zu verringern. Die Gesamtzahl der stimmberechtigten Aktien verringerte sich damit auf 63.277.809.

Führungsebene zeigt Vertrauen

Das Management versucht, durch direkte Beteiligungen Vertrauen in den langfristigen Wert der Aktie zu demonstrieren. Sowohl der CEO als auch der CFO erhöhten kürzlich ihre persönlichen Anteile. Am 7. Januar erwarben die Führungskräfte jeweils 774 Aktien zu einem Preis von 241 Pence über einen Dividendenreinvestitionsplan.

Dieser Schritt erfolgt, während der Vorstand seine Ausschüttungspolitik anpasst, um Kapital zu erhalten. Die Zwischendividende wurde auf 7,0 Pence je Aktie gesenkt, nachdem in der Vorperiode noch 22,0 Pence ausgeschüttet wurden. Diese Strategie soll das aktuelle Rückkaufprogramm finanzieren und die Bilanz in einer Phase von Mittelabflüssen stabil halten.

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Analysten sehen erheblichen Abwärtspotenzial

Die Aussichten für die Liontrust-Aktie verdüsterten sich nach einer größeren Bewertung durch Deutsche Bank Research. Die Analysten stuften die Aktie kürzlich von „Hold“ auf „Sell“ herab und senkten ihr Kursziel deutlich von 250 auf 175 Pence. Als Gründe nannten sie strukturelle Mittelabflüsse und Margendruck.

Die Herabstufung spiegelt die Einschätzung wider, dass der Markt eine Trendwende einpreist, die durch aktuelle Daten nicht gestützt wird. Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sich die operativen Herausforderungen für die Kernbereiche des Unternehmens von zyklischen zu strukturellen Problemen entwickelt haben. Dieses bärische Szenario impliziert ein Abwärtspotenzial von über 25 % gegenüber den jüngsten Handelskursen.

Die Aktie notiert deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 471,50 Pence. Die kommenden Monate bleiben entscheidend, um zu beobachten, ob das Rückkaufprogramm eine Kursuntergrenze bilden kann oder ob das bärische Kursziel der Deutschen Bank noch im ersten Halbjahr 2026 erreicht wird.

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