Während die Kryptomärkte am Wochenende in einer Zitterphase feststecken, zeigt Litecoin ein gespaltenes Bild. Auf der einen Seite ziehen sich große Player wie CoinShares aus dem ETF-Geschäft zurück, auf der anderen Seite erreicht das Netzwerk Rekordwerte bei Sicherheit und Privatsphäre-Nutzung. Steht die Kryptowährung vor einer Richtungsentscheidung?
Institutionelle Flucht oder nur Pause?
Die Nachrichten von den institutionellen Fronten könnten unterschiedlicher nicht sein. Während die europäische Asset-Management-Größe CoinShares ihre Anträge für Litecoin-ETFs in den USA zurückgezogen hat, bleibt Canary Capital mit seinem LTCC-ETF zwar am Markt – doch auch hier sieht es düster aus. Die Begründung von CoinShares-CEO Jean-Marie Mognetti spricht Bände: „Dünne Margen“ und ein überfüllter US-Markt machen den Institutionen das Geschäft mit Einzel-Asset-Produkten offenbar unattraktiv.
Gleichzeitig zeigt der LTCC-ETF von Canary Capital nach seinem Start Ende Oktober kaum nennenswerte Zuflüsse. Anleger scheinen derzeit lieber auf Bitcoins Wertstor-These oder Hochrisiko-Wetten wie Solana zu setzen als auf Litecoins Zahlungsnutzen.
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Fundamentaldaten brechen alle Rekorde
Während die Kursentwicklung enttäuscht, glänzt Litecoin bei den Netzwerkfundamentaldaten. Die Hashrate – ein Maß für die Netzwerksicherheit – pendelt bei beeindruckenden 3,35 PH/s und liegt damit nur knapp unter dem Allzeithoch von 3,90 PH/s vom 21. November. Diese Zahlen widerlegen niedrigere Schätzungen und zeigen: Miner stehen trotz Kurskonsolidierung fest hinter dem Netzwerk.
Noch beeindruckender ist die Entwicklung bei MimbleWimble Extension Blocks (MWEB), Litecoins Privacy-Protokoll. Über 306.000 LTC werden bereits in den privaten Blöcken gehalten – ein klares Signal, dass Nutzer zunehmend Wert auf fungible, private Transaktionen legen.
Die Ruhe vor dem Sturm?
Die Diskrepanz zwischen schwachem Kurs und starken Fundamentaldaten könnte nicht größer sein. Wird sich die institutionelle Skepsis als vorübergehendes Phänomen erweisen? Oder schlummert in den rekordverdächtigen Netzwerkdaten das Potenzial für eine überraschende Erholung? Die nächsten Tage werden zeigen, welche Seite diesen Kampf der Giganten für sich entscheidet.
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