LKQ: Grabar Law ermittelt zu Uni-Select-Deal
LKQ-Aktie fällt auf Jahrestief nach Ankündigung einer Untersuchung wegen möglicher Täuschung bei Übernahme. Operative Schwäche in USA und Europa verschärft die Lage.

Kurz zusammengefasst
- Aktie erreicht neues Jahrestief
- US-Kanzlei prüft Täuschungsvorwürfe
- Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal gesunken
- Jahresprognose bereits reduziert
Die Aktie von LKQ bricht am Montag um mehr als zehn Prozent ein. Mit einem Kurs von 24,11 Euro markiert das Papier ein neues Jahrestief. Neben einer schwachen operativen Entwicklung rückt nun ein juristisches Nachspiel in den Fokus.
Vorwurf der Täuschung bei Milliarden-Deal
Die US-Kanzlei Grabar Law Office hat eine Untersuchung gegen den Ersatzteilspezialisten eingeleitet. Die Juristen prüfen mögliche Ansprüche wegen irreführender Aussagen. Diese stehen im Zusammenhang mit der 2,1 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Uni-Select.
Im Kern geht es um die Integration der Geschäftseinheit FinishMaster. Marktbeobachter prüfen nun die Transparenz der damaligen Finanzangaben. Eine formelle Klage könnte die Reputation und die finanzielle Stabilität des Konzerns belasten.
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Operativer Gegenwind in Europa und USA
Indes kämpft LKQ mit schrumpfenden Margen. Im zweiten Quartal 2025 sank der Umsatz auf 3,6 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte lediglich 0,87 Dollar. In Nordamerika und Europa schrumpfte das organische Geschäft spürbar.
Die Nettoverschuldung liegt bei etwa 4,5 Milliarden Dollar. Das entspricht dem 2,6-fachen des operativen Ergebnisses. Als Reaktion auf die schwachen Zahlen senkte der Vorstand bereits die Jahresprognose. In der europäischen Sparte laufen erste Sparprogramme an.
Trotz der operativen Probleme setzt LKQ seine Aktienrückkäufe fort. Die Volatilität von annualisierten 38 Prozent spiegelt die Nervosität am Markt wider. Anleger müssen nun abwarten, ob die juristischen Vorwürfe zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung führen.
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