Lockheed Martin liefert Schlagzeilen, die eher nach Science-Fiction als nach Rüstungsindustrie klingen: Ein Pilot steuert Drohnen direkt aus dem Cockpit eines Kampfjets. Doch nicht nur technologisch, auch hinter den Kulissen tut sich Gewaltiges – Großinvestoren decken sich massiv mit Papieren ein. Könnte diese explosive Mischung aus Innovation und institutionellem Kaufinteresse die Aktie aus ihrer jüngsten Korrektur befreien?
Science-Fiction wird Realität
Die legendäre Entwicklungsabteilung „Skunk Works“ meldete am Freitag einen historischen Erfolg, der die Zukunft der Luftkriegsführung neu definieren dürfte. Erstmals gelang es einem Piloten in einer F-22 Raptor, eine sogenannte „Loyal Wingman“-Drohne während des Fluges direkt vom Cockpit aus zu steuern.
Dieser Test ist weit mehr als eine technische Spielerei. Er beweist, dass bemannte Kampfjets effektiv als „Quarterback“ im Himmel fungieren und unbemannte Systeme in Echtzeit befehligen können. Für Lockheed Martin ist dies ein entscheidender Vorteil im milliardenschweren Wettbewerb um das „Collaborative Combat Aircraft“ (CCA) Programm der US-Luftwaffe. Wer die Integration von KI und autonomen Systemen beherrscht, sichert sich die Rüstungsaufträge der nächsten Jahrzehnte.
Großinvestoren nutzen die Chance
Während Privatanleger noch zögern, greifen die Profis bereits zu. Daten vom Freitag zeigen signifikante Bewegungen bei institutionellen Anlegern:
* Russell Investments Group stockte die Position massiv um 13,1 % auf und hält nun Anteile im Wert von rund 42,6 Millionen Dollar.
* Virtus Investment Advisers nutzte die Gelegenheit für einen Neueinstieg mit einer ersten Position von über 1,3 Millionen Dollar.
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Dividenden-Jubel und Analysten-Lob
Auch für einkommensorientierte Anleger lieferte der Konzern am Wochenende Argumente. Die Quartalsdividende wurde auf 3,45 US-Dollar je Aktie angehoben, was einer annualisierten Rendite von etwa 3,0 % entspricht. Analysten von Seaport Global bestätigten daraufhin ihre Kaufempfehlung mit einem ambitionierten Kursziel von 544 US-Dollar und verwiesen auf die starken Fundamentaldaten.
Ein Blick auf den Chart zeigt jedoch, dass der Markt diese Nachrichten erst noch verarbeiten muss: Die Aktie beendete den Freitag bei 393,05 Euro und liegt damit seit Jahresanfang immer noch gut 16 % im Minus. Angesichts des technologischen Meilensteins und der Rückendeckung durch Großinvestoren stellt sich nun die Frage: Ist der Boden endlich gefunden?
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