Lockheed Martin Aktie: Kapazitäten rauf

Der US-Rüstungskonzern meldet einen Rekord-Backlog von 194 Milliarden US-Dollar und plant eine Vervierfachung der THAAD-Produktionskapazitäten. Für 2026 wird ein weiteres Umsatzwachstum erwartet.

Kurz zusammengefasst:
  • Rekord-Auftragsbestand von 194 Milliarden US-Dollar
  • Vervierfachung der THAAD-Interceptor-Produktion geplant
  • Umsatzausblick für 2026 liegt bei bis zu 80 Milliarden
  • Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch

Lockheed Martin zieht die Linie unter ein starkes Jahr – und stellt zugleich die Weichen für noch mehr Produktion bei wichtigen Raketenabwehrsystemen. Der Mix aus Rekord-Auftragsbestand und neuen Ausbauplänen zeigt, woher der Rückenwind kommt: anhaltende Nachfrage aus dem Verteidigungsbereich. Doch wie viel Substanz steckt hinter dem Expansionskurs?

2025: Wachstum – und ein prall gefülltes Auftragsbuch

Im Gesamtjahr 2025 steigerte der Konzern den Umsatz um 6% auf 75,0 Milliarden US-Dollar. Unterm Strich standen 5,0 Milliarden US-Dollar Gewinn. Das eigentlich zentrale Signal kam aber aus dem Auftragsbuch: Mit einem Rekord-Backlog von 194 Milliarden US-Dollar geht Lockheed Martin mit hoher Visibilität ins neue Jahr.

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Für 2026 stellte das Unternehmen einen Umsatzausblick von 77,5 bis 80,0 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Der nächste wichtige Termin ist bereits gesetzt: Die Zahlen für das erste Quartal 2026 sollen am 20. April 2026 folgen.

THAAD im Fokus: Produktion soll vervierfacht werden

Der strategische Kern der aktuellen Nachrichten ist ein Rahmenabkommen vom 29. Januar 2026. Lockheed Martin und das US-Verteidigungsministerium vereinbarten darin, die Produktionskapazität für den THAAD-Interceptor deutlich auszubauen. Das Ziel: eine Vervierfachung der jährlichen Ausbringung dieses Abwehrsystems.

Um solche Produktionsanläufe abzusichern, plant der Konzern zudem einen neuen „Munitions Acceleration Center“-Standort in Camden (Arkansas) und will laut CEO Jim Taiclet die Investitionen in Sachanlagen sowie in eigenfinanzierte Forschung erhöhen. Das passt ins Bild: Mehr Kapazität ist nur dann sinnvoll, wenn die Nachfrage langfristig trägt – und genau darauf deutet der Rekord-Backlog hin.

Neue Aufträge als laufender Taktgeber

Parallel zu den großen Ausbauplänen kommen weitere, operativ geprägte Vertragsmeldungen hinzu. Am 30. Januar 2026 wurde über zwei Vertragsmodifikationen im Gesamtvolumen von rund 37,9 Millionen US-Dollar berichtet:

  • 18,8 Millionen US-Dollar: Anpassung für ein Langstrecken-Radarsystem
  • 19,1 Millionen US-Dollar: Engineering und Wartung für MK48-Schwergewichtstorpedos

Solche Aufträge sind zwar deutlich kleiner als die großen Programmentscheidungen, sie unterstreichen aber die laufende Nachfrage nach Betrieb, Wartung und System-Updates.

Zum Wochenabschluss notierte die Aktie bei 628,34 US-Dollar und lag damit knapp unter dem jüngsten 52‑Wochen‑Hoch.

Am 20. April dürfte der Markt vor allem darauf schauen, ob Lockheed Martin den 2026er Ausblick bestätigt – und wie schnell sich die angekündigten Kapazitätsausweitungen rund um THAAD in konkreten Produktionsfortschritten niederschlagen.

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