Lockheed Martin Aktie: Milliarden-Deal vor Zahlen
Der Rüstungskonzern sichert sich einen Milliardenvertrag für Abfangraketen und schließt die Artemis-II-Mission ab, kurz vor der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse.

Kurz zusammengefasst
- Erfolgreiche Landung der Orion-Kapsel nach Mondmission
- Milliardenauftrag für PAC-3 MSE-Abfangraketen
- Vervierfachung der THAAD-Raketenproduktion geplant
- Quartalszahlen mit Umsatzanstieg erwartet
Der Rüstungs- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin meldet gleich an zwei Fronten bedeutende Fortschritte. Während die Orion-Kapsel nach ihrer Mondmission erfolgreich auf der Erde gelandet ist, sichert ein neuer Milliardenvertrag die beschleunigte Produktion von Abfangraketen. Diese operativen Entwicklungen fallen in eine entscheidende Phase, kurz bevor das Unternehmen seine Bücher für das erste Quartal öffnet.
Erkenntnisse aus der Artemis-Mission
Am gestrigen Sonntag schloss die von Lockheed Martin gebaute Orion-Kapsel die Artemis-II-Mission mit einer Wasserung im Pazifik ab. Der erste bemannte Mondvorbeiflug seit über 50 Jahren lieferte wichtige Daten für zukünftige Landungen auf dem Erdtrabanten und spätere Mars-Missionen. Allerdings zeigten die ersten technischen Auswertungen auch konkreten Nachbesserungsbedarf.
Ein entdecktes Heliumleck im Antriebssystem erfordert ein Redesign der betroffenen Komponenten vor dem nächsten Start. Zudem planen die Ingenieure von NASA und Lockheed Martin eine detaillierte Inspektion des Hitzeschilds. Diese Arbeiten sind essenziell, bevor die für 2027 angesetzte Artemis-III-Mission in den Orbit starten kann.
Rüstungsproduktion am Limit
Parallel zu den Raumfahrt-Aktivitäten baut der Konzern sein Rüstungsgeschäft massiv aus. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte heute einen Vorvertrag über rund 4,01 Milliarden Euro für die Herstellung von PAC-3 MSE-Abfangraketen. Ziel der Vereinbarung ist es, die Liefermengen für die USA und ihre Verbündeten im kommenden Jahr auf ein Rekordniveau zu heben.
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Um diese Nachfrage zu bedienen, erweitert Lockheed Martin seine Kapazitäten drastisch. Das Unternehmen hat seit 2017 bereits sieben Milliarden US-Dollar in die Produktion investiert. Offizielle Berichte zeigen, dass allein die jährliche Fertigung von THAAD-Abfangraketen von 96 auf 400 Einheiten vervierfacht werden soll. Gestützt wird dieser Hochlauf durch industrielle Partnerschaften mit Unternehmen wie BAE Systems.
Blick auf die Quartalszahlen
An der Börse notiert das Papier aktuell bei 526,80 Euro und blickt auf ein starkes Plus von über 24 Prozent seit Jahresbeginn zurück. Ein RSI-Wert von 20,7 signalisiert jedoch eine kurzfristig überverkaufte Situation.
Die tatsächliche finanzielle Entwicklung zeigt sich am 23. April, wenn Lockheed Martin die offiziellen Ergebnisse für das erste Quartal vorlegt. Analysten erwarten dabei einen Umsatzanstieg auf 18,31 Milliarden US-Dollar, rechnen aber gleichzeitig mit einem Rückgang beim Gewinn pro Aktie von 7,28 auf 6,73 US-Dollar.
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