Logitech Aktie: Zulieferer-Störung bremst?
Logitech steigerte den Umsatz im zweiten Quartal auf 1,22 Milliarden US-Dollar; eine Zuliefererstörung belastet die Prognose für das Folgequartal.

Kurz zusammengefasst
- Barclays setzt Kursziel auf 110 US-Dollar
- Morgan Stanley hebt Ziel auf 94 US-Dollar
- Quartalsumsatz steigt um drei Prozent
- Zuliefererstörung kostet voraussichtlich 70 bis 80 Millionen US-Dollar
Barclays hat das Kursziel für Logitech am 28. Oktober auf 110 US-Dollar angehoben, wie Medien berichten. Die bisherige Zielmarke hatte bei 101 US-Dollar gelegen; die Einstufung „Equal Weight“ bestätigte das Analysehaus bei dieser Gelegenheit unverändert. Die Logitech-Aktie verlor gestern 1,9% und schloss bei 83,20 €.
Höhere Kursziele bei unveränderten Einstufungen
Auch Morgan Stanley hob Medienberichten zufolge am 28. Oktober das Kursziel für Logitech an. Das Analysehaus erhöhte seine Zielmarke von zuvor 90 auf 94 US-Dollar, bestätigte bei dieser Anpassung aber die Einstufung „Underweight“.
Quartalsumsatz wächst, Zuliefererstörung belastet Ausblick
Logitech hatte am 27. Oktober über das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 berichtet. Der Umsatz stieg in diesem Zeitraum um 3 % auf 1,22 Mrd. US-Dollar. Beim bereinigten Gewinn je Aktie erreichte das Unternehmen einen Wert von 1,51 US-Dollar.
Für das dritte Quartal erwartet Logitech einen Umsatz zwischen 1,36 und 1,43 Mrd. US-Dollar. Dabei handelt es sich um die vom Unternehmen genannte Umsatzprognose für das kommende Berichtsquartal, nicht um einen bereits erzielten Erlös.
Den erwarteten Umsatzverlust durch die Störung bei einem Halbleiterzulieferer beziffert Logitech auf 70 bis 80 Mio. US-Dollar. Die Belastung betrifft nach den Unternehmensangaben den Ausblick für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2027.
Am 28. Oktober reichte Logitech International außerdem den Quartalsbericht auf Formblatt 10-Q bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Die Pflichtmitteilung bezieht sich auf das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 und damit auf denselben Berichtszeitraum wie die am Vortag veröffentlichten Geschäftszahlen. Die Einreichung erfolgte nach Angaben des Unternehmens.
Stand heute, 4. November: Logitech – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Logitech investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 4. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.