LPKF Laser: CEO kauft Aktien für 21,00 Euro
LPKF-Chef Klaus Fiedler erwirbt Aktien trotz schwachem Q1-Umsatz. Der Auftragseingang steigt deutlich und stützt die Aktie nahe dem Jahreshoch.

Kurz zusammengefasst
- CEO kauft Aktien zu 21 Euro
- Umsatz bricht um 32 Prozent ein
- Auftragseingang steigt auf 24,1 Mio
- Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch
Nach einem Kursanstieg von über 360 Prozent seit Jahresbeginn hat LPKF-Chef Dr. Klaus Fiedler am 19. Mai eigene Aktien zu 21,00 Euro je Anteil erworben. Ein klares Signal — gerade weil die Zahlen des ersten Quartals alles andere als glänzend ausfielen.
Umsatz bricht ein, Aufträge ziehen an
Das erste Quartal 2026 war für den Laserspezialisten operativ schwach. Der Umsatz fiel auf 17,1 Millionen Euro — ein Rückgang von rund 32 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das EBIT landete bei minus 6,9 Millionen Euro.
Den Gegenpart liefert der Auftragseingang: 24,1 Millionen Euro im ersten Quartal, eine Book-to-Bill-Ratio von 1,4. Das bedeutet: Für jeden verdienten Euro kamen 1,40 Euro neue Aufträge herein. Besonders in der Halbleiterindustrie und im Bereich Advanced Packaging meldet das Management Fortschritte.
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Das laufende Transformationsprogramm „North Star“ soll die Kostenstruktur verbessern und die Profitabilität langfristig stabilisieren. Wie weit der Hochlauf der hauseigenen LIDE-Technologie dabei vorankommt, dürfte auf der Hauptversammlung am 4. Juni in Hannover ein zentrales Thema sein.
Aktie nahe Jahreshoch, RSI im Keller
Kein Wunder, dass der Kurs nach dem jüngsten Lauf Luft ablässt. Mit 27,80 Euro notiert die Aktie rund fünf Prozent unter dem gestrigen 52-Wochen-Hoch von 29,20 Euro — nach einem Anstieg von mehr als 400 Prozent gegenüber dem Dezember-Tief. Der RSI liegt bei 25,7, was auf eine technisch überverkaufte Situation hindeutet.
Die Anmeldefrist für die Hauptversammlung endet bereits am 28. Mai. Dort wird sich zeigen, ob das Management die hohen Erwartungen mit konkreten Zahlen zum „North Star“-Programm und zur LIDE-Pipeline unterfüttern kann.
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