Lufthansa Aktie: 700. Airbus-Flugzeug noch 2026
Lufthansa vertieft Partnerschaft mit Airbus durch neuen Komponenten-Servicevertrag für die gesamte A220-Flotte und erwartet die Auslieferung des 700. Flugzeugs.

Kurz zusammengefasst
- Neuer Wartungsvertrag für A220-Flotte
- 700. Airbus-Auslieferung noch dieses Jahr
- BlackRock meldet 4,32 Prozent Beteiligung
- Aktie notiert bei 8,02 Euro im Minus
Lufthansa und Airbus bauen ihre Partnerschaft weiter aus. Im Mittelpunkt steht ein neuer Komponenten-Servicevertrag für die gesamte A220-Flotte der Lufthansa Group — er soll den Betrieb aller Airlines der Gruppe effizienter machen.
700 Flugzeuge und eine lange Geschichte
Lufthansa ist seit 1976 der größte kommerzielle Airbus-Kunde. Damals rollte der erste A300 aus. Seitdem betreibt die Gruppe jeden Flugzeugtyp der Airbus-Familie: von der A220 über die A320-Familie bis hin zu A330, A340, A350 und A380. Noch in diesem Jahr erwartet die Gruppe die Auslieferung ihres 700. Airbus-Flugzeugs — ein symbolischer Meilenstein für beide Unternehmen.
Lufthansa hat in der Vergangenheit viele Modelle als Erstkunde mitentwickelt. Das Unternehmen positioniert sich damit nicht nur als Abnehmer, sondern als Partner bei der Entwicklung neuer Technologien. Beide Seiten bekräftigten ihr Engagement für nachhaltige Luftfahrt.
Frachtgeschäft und BlackRock-Meldung
Parallel dazu zeigt sich Lufthansa Cargo aktiv. Auf der transport logistic China in Shanghai — Asiens führender Logistikmesse — präsentiert die Frachtsparte vom 24. bis 26. Juni 2026 ihre neuesten Lösungen. Vertreter nehmen auch an Podiumsdiskussionen teil.
Hinzu kommt eine Pflichtmitteilung: BlackRock hat zum 4. Juni 2026 eine Beteiligung von 4,32 Prozent an der Deutschen Lufthansa AG offengelegt. Die Meldung umfasst indirekte Anteile sowie verschiedene Instrumente.
Aktie unter Druck
Die Lufthansa-Aktie notiert bei 8,02 Euro und liegt damit seit Jahresbeginn rund sechs Prozent im Minus. Vom 52-Wochen-Hoch bei 9,59 Euro trennt den Kurs noch ein Abstand von gut 16 Prozent.
Der neue Servicevertrag und der nahende 700. Airbus-Auslieferungsmeilenstein könnten die Stimmung leicht aufhellen. Substanziellen Rückenwind für den Kurs liefern sie allein jedoch nicht — dafür braucht es operative Fortschritte im laufenden Geschäftsjahr.
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