Lufthansa Aktie: Analysten sorgen für Auftrieb

Eine Neubewertung der Bank of America und operative Fortschritte treiben die Lufthansa-Aktie an. Das Papier überwindet wichtige charttechnische Hürden trotz anhaltender Schuldenbelastung.

Kurz zusammengefasst:
  • Bank of America stuft Lufthansa auf Neutral hoch
  • Starke Transatlantikrouten und Geschäftsreiseerholung
  • Kooperation mit Starlink für Bordinternet ab 2026
  • Aktie notiert über 200-Tage-Linie

Nach einer längeren Phase der Unsicherheit senden die Papiere der Lufthansa ein deutliches Lebenszeichen. Angetrieben von einer positiven Neubewertung durch die Bank of America und operativen Fortschritten konnte die Aktie wichtige charttechnische Hürden überwinden. Doch reicht der Rückenwind aus dem Transatlantikgeschäft aus, um den langfristigen Abwärtstrend nachhaltig zu brechen?

Die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:
* Kursentwicklung: +7,19 % in den letzten 7 Tagen
* Aktueller Kurs: 8,97 € (Schlusskurs Donnerstag)
* Technische Lage: Über 50-Tage-Linie (8,52 €) und 200-Tage-Linie (7,65 €)
* Abstand zum Jahreshoch: -12,02 %

Lufthansa

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Bank of America ändert Meinung

Maßgeblicher Treiber der jüngsten Rally ist eine Neubewertung durch Bank of America Securities. Die Analysten gaben ihre skeptische Haltung auf und stuften die Aktie von „Underperform“ auf „Neutral“ hoch. Gleichzeitig wurde das Kursziel signifikant von 7,10 Euro auf 9,20 Euro angehoben.

Hintergrund dieser Entscheidung ist eine verbesserte operative Perspektive. Die Experten verweisen auf die starke Performance auf den wichtigen Transatlantikrouten sowie eine spürbare Erholung im Geschäftsreiseverkehr. Zudem dürften sich die Belastungen durch Flugausfälle verringern. Für das Jahr 2026 prognostiziert die Bank nun einen Anstieg des Erlöses pro verfügbarem Sitzkilometer (RASK) um 3 Prozent und hob die EBIT-Prognose auf 2,247 Milliarden Euro an.

Strategische Weichenstellungen

Neben den Analystenkommentaren stützen konkrete Unternehmensnachrichten die Stimmung. Die Lufthansa Group treibt die Modernisierung ihres Angebots voran und verkündete eine weitreichende Kooperation mit Starlink. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 sollen alle rund 850 Flugzeuge der Gruppe schrittweise mit Highspeed-Internet ausgestattet werden.

Parallel dazu wurde die Partnerschaft mit dem Softwareanbieter PROS Holdings verlängert. Die Zusammenarbeit zielt auf die Optimierung der Einnahmen durch KI-gestützte Preisgestaltung ab – ein wesentlicher Faktor für die von Analysten erwartete Margenverbesserung. CEO Carsten Spohr kündigte zudem für das laufende Jahr ein Kapazitätswachstum von 6 Prozent auf den Langstrecken an, wobei der Fokus weiterhin auf den ertragsstarken USA-Verbindungen liegt.

Günstige Bewertung trifft auf Schuldenberg

Aus fundamentaler Sicht präsentiert sich die Kranich-Airline zwiespältig. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 6,35 ist der Titel im Branchenvergleich (Durchschnitt ca. 10,6) optisch günstig bewertet.

Dieser „Rabatt“ hat jedoch Gründe: Die Verschuldung bleibt mit einem Debt-to-Equity Ratio von knapp 127 hoch und belastet die Bilanzstruktur. Anleger müssen abwägen, ob die niedrige Bewertung die finanziellen Risiken ausreichend kompensiert. Der jüngste Sprung über den 200-Tage-Durchschnitt bei 7,65 Euro signalisiert zumindest technisch eine entspanntere Lage, da der Kurs nun 17,29 % über dieser langfristigen Trendlinie notiert.

Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen müssen, ob die angehobenen EBIT-Prognosen der Realität standhalten. Sollte die Erholung im Geschäftsreiseverkehr stabil bleiben und die Integration der neuen Großraumflugzeuge reibungslos verlaufen, könnte das von der Bank of America genannte Kursziel von 9,20 Euro zeitnah getestet werden.

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