Der Winter zeigt seine Zähne – und Fraport bekommt das deutlich zu spüren. Am Frankfurter Flughafen herrscht heute Ausnahmezustand: Fast 100 Flüge wurden bereits gestrichen, die Zahl könnte im Tagesverlauf weiter steigen. Von ursprünglich 1.052 geplanten Flügen sind 98 annulliert. Der Grund? Schneefall und Glatteis legen Deutschlands wichtigstes Luftverkehrsdrehkreuz teilweise lahm.
Die Fraport-Aktie reagiert umgehend auf das Chaos. Im XETRA-Handel fiel der Titel zeitweise um 0,2 Prozent auf 74,00 Euro. Eine moderate Reaktion angesichts der Umstände – doch das könnte sich ändern, wenn die Beeinträchtigungen anhalten.
Großeinsatz auf dem Rollfeld
„Angespannter Winterbetrieb“ – so nennt Fraport die aktuelle Lage. Eine Beschönigung für das, was sich am Morgen auf Deutschlands größtem Flughafen abspielt. Der komplette Winterdienst ist mobilisiert, 34 Enteisungsfahrzeuge kämpfen gegen die Witterung. Nicht nur die Parkpositionen der Flugzeuge müssen behandelt werden, auch das gesamte Rollfeld muss geräumt werden.
Der Deutsche Wetterdienst hat für Teile Hessens eine Unwetterwarnung vor Glatteis herausgegeben. Die Konsequenz: Passagiere sollen mindestens drei Stunden vor Abflug am Terminal sein und ihren Flugstatus vorab prüfen. Für die Anreise wird deutlich mehr Zeit benötigt – falls der eigene Flug überhaupt noch stattfindet.
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Was bedeutet das für Anleger?
Solche Wetterextreme sind für Flughafenbetreiber kalkulierbare Risiken. Fraport verfügt über umfangreiche Winterdienstkapazitäten und Notfallpläne. Dennoch: Jeder gestrichene Flug bedeutet Einnahmeausfälle bei Landegebühren, Passagiergebühren und den lukrativen Retail-Geschäften im Terminal.
Die verhaltene Kursreaktion zeigt, dass der Markt diese Ereignisse als temporär einstuft. Zumal der Winter 2024/25 bislang mild verlief – vereinzelte Wetterkapriolen ändern nichts am positiven Trend der Reisebranche.
Entscheidend wird sein, wie lange die Beeinträchtigungen andauern. Ein einzelner chaotischer Tag? Verkraftbar. Mehrere Tage mit massiven Ausfällen? Das würde die Bilanz des ersten Quartals spürbar belasten.
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