Lundin Mining rüstet sich finanziell für den Sprung in die Top-Liga der Kupferproduzenten. Mit einer auf 4,5 Milliarden US-Dollar ausgeweiteten Kreditlinie sichert das Unternehmen die Entwicklung seines zentralen Vicuña-Projekts ab. Kann das Bergbauunternehmen mit diesem finanziellen Puffer seine ehrgeizigen Produktionsziele von jährlich über 500.000 Tonnen Kupfer erreichen?
- Kreditrahmen: Auf 4,5 Milliarden US-Dollar erhöht.
- Laufzeit: Bis 2031 verlängert.
- Verwendungszweck: Finanzierung des Vicuña-Großprojekts (Argentinien/Chile).
- Konditionen: Zinsen orientieren sich am Verschuldungsgrad (SOFR + 1,45 % bis 2,50 %).
Stufenweise Liquidität für Großprojekt
Die Bereitstellung der Mittel erfolgt in mehreren Phasen. Gestern einigte sich das Unternehmen mit einem Konsortium aus 17 Banken auf die neuen Konditionen. Zunächst erhält Lundin Mining Zugriff auf 2,25 Milliarden US-Dollar.
Eine Erhöhung des Limits auf 3,5 Milliarden US-Dollar erfolgt nach Erfüllung bestimmter Bedingungen. Die volle Kapazität von 4,5 Milliarden US-Dollar wird freigeschaltet, sobald die erste Phase des Vicuña-Projekts offiziell genehmigt ist. Das Vorhaben an der Grenze zwischen Argentinien und Chile treibt Lundin in Partnerschaft mit dem Branchenriesen BHP voran.
Langfristige Finanzierung gesichert
An der Vereinbarung sind zwölf bestehende sowie fünf neue Finanzinstitute beteiligt. Durch die Verlängerung der Laufzeit bis 2031 verschafft sich das Management einen langfristigen Kapitalspielraum für die kostenintensiven Bergbauaktivitäten.
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Die preisliche Gestaltung bleibt im Vergleich zu früheren Bedingungen stabil. Die Zinsen bewegen sich auf einer gleitenden Skala zwischen 1,45 % und 2,50 % über dem Referenzzinssatz SOFR. Die genaue Marge wird dabei durch den aktuellen Verschuldungsgrad des Unternehmens bestimmt.
Quartalszahlen am Donnerstag
Für Marktteilnehmer rückt nun die kurzfristige operative Performance in den Mittelpunkt. Am kommenden Donnerstag, den 19. Februar, wird Lundin Mining nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 veröffentlichen.
Am darauffolgenden Freitagmorgen folgt eine Telefonkonferenz, in der das Management weitere Details zum Fortschritt beim Vicuña-Projekt und zum Ausblick auf die Kupferproduktion geben wird. Damit liegen die nächsten konkreten Anhaltspunkte für die Bewertung der Wachstumsstrategie bereits in der kommenden Woche vor.
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