LVMH Aktie: Muelas wird Chief Brand Creative Officer
Branchenweite Impulse stützten die Luxuswerte; LVMH meldete Aktienkäufe und 2 Prozent organisches Umsatzwachstum in neun Monaten.

Kurz zusammengefasst
- Umschichtung aus KI-Aktien stützte Luxusbranche
- LVMH kaufte täglich 50.000 eigene Aktien
- Mode und Lederwaren: organischer Umsatz minus fünf Prozent
- Louis Vuitton schuf neue Kreativfunktion
Eine Umschichtung weg von KI-Aktien hat Medienberichten zufolge die Erholung der Luxusbranche mit LVMH gestützt. Als weiteren Treiber der viertägigen Branchenrally nannten die Berichte am Donnerstag Hoffnungen auf weniger chaotische internationale Beziehungen nach den US-Zwischenwahlen. Damit verband sich die Erwartung günstigerer Bedingungen für Handel und Tourismus; die genannten Impulse betrafen die Branche insgesamt, nicht eine unternehmensspezifische Entwicklung bei LVMH.
Rückkäufe zur Einziehung
Am Dienstag meldete LVMH eigene Aktienkäufe vom 26. bis 30. Oktober. Nach Unternehmensangaben erwarb der Konzern an jedem Handelstag 50.000 Aktien im Rahmen seines genehmigten Rückkaufprogramms. Als Zweck der Käufe nannte LVMH die Einziehung der Aktien. Das zugrunde liegende Programm war am 23. April genehmigt worden.
Operativ hatte LVMH am 12. Oktober für die ersten neun Monate 2026 einen Umsatz von 57,1 Milliarden Euro gemeldet. Das organische Wachstum betrug 2 Prozent. Im dritten Quartal 2026 sank der organische Umsatz im Bereich Mode und Lederwaren dagegen um 5 Prozent.
Neue Kreativfunktion bei Louis Vuitton
Bei Louis Vuitton übernahm Hector Muelas Medienberichten zufolge zum 1. November die neu geschaffene Position des Chief Brand Creative Officer. Die am 23. Oktober gemeldete Ernennung umfasst die kreative Markenkommunikation, Kampagnen und die Produktion von Inhalten. Damit beschreibt die neue Funktion Aufgaben rund um die Darstellung und Kommunikation der Marke.
Am Institut des Métiers d’Excellence von LVMH erreichte ein Jahrgang nach Unternehmensangaben eine Abschlussquote von 91 Prozent. Seit 2014 wurden über das Programm 4.300 Auszubildende ausgebildet.
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