Der australische Seltene-Erden-Produzent Lynas profitiert von steigenden Rohstoffpreisen und mehr politischer Unterstützung für Lieferketten außerhalb Chinas. Am Montag gab es dafür auch Rückenwind von Analystenseite: TD Securities hob die Aktie auf „Hold“ an. Gleichzeitig richtet sich der Blick schon auf die nächsten Zwischenzahlen Ende Februar.
Wichtige Fakten im Überblick:
– TD Securities stuft auf „Hold“ hoch
– Konsens (MarketBeat): „Buy“
– Seltene Erden: Neodym und Praseodym auf Mehrjahreshochs
– Umsatz Q2 (gemeldet im Januar): +43% zum Vorjahr
– Durchschnittspreis: A$85,60/kg (Vorjahr: A$49,20/kg)
– Nächster Termin: Zwischenbericht Ende Februar
Analysten werden positiver
TD Securities erhöhte das Rating auf „Hold“. Der Schritt reiht sich in eine Serie von Aufstufungen ein: Goldman Sachs hatte Lynas bereits Mitte November 2025 von „Hold“ auf „Strong-Buy“ hochgestuft, UBS zog kurz darauf nach. In Summe ergibt sich laut MarketBeat aktuell ein Konsensrating von „Buy“.
Preise treiben – Politik stützt
Der Timing-Faktor hinter den Upgrades ist klar: Die Preise für zentrale Seltene-Erden-Elemente sind deutlich gestiegen. Neodym und Praseodym, wichtige Materialien für Permanentmagnete (unter anderem für E-Autos und Verteidigungsanwendungen), erreichten laut Bericht Mehrjahreshochs. Begründet wird das mit knappem Angebot und hoher Nachfrage.
Parallel verschärfen westliche Staaten ihre Strategie, Lieferketten unabhängiger von China aufzubauen. In den USA wurden Unterstützungsmechanismen für heimische Produzenten angestoßen, inklusive Diskussionen über Mindestpreise. Das habe laut jüngsten Unternehmensäußerungen die Funktionsfähigkeit des Marktes verbessert. Australien signalisierte ebenfalls weitere Unterstützung – auch nachdem die USA Ende Januar bei bestimmten Zusagen zu Preisuntergrenzen zurückgerudert waren.
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Operative Baustellen und Führungswechsel
Trotz des freundlichen Preisumfelds bleibt die operative Lage nicht reibungslos. Stromversorgungsprobleme am Verarbeitungsstandort Kalgoorlie wirkten sich auf die Produktion aus. Das Unternehmen prüft deshalb Off-Grid-Lösungen, darunter Diesel-Backup-Systeme, um die Stabilität zu erhöhen.
Hinzu kommt ein Wechsel an der Spitze: CEO Amanda Lacaze, die den Turnaround über die vergangenen 12 Jahre geprägt hatte, kündigte ihren Ruhestand an. Der Übergang läuft damit in einer Phase, in der Investoren besonders auf Verlässlichkeit bei Produktion und Kosten achten.
Ende Februar stehen die Zwischenzahlen an. Dann geht es vor allem um drei Punkte: halten die hohen Verkaufspreise, bleiben die Margen stabil – und läuft die Produktion trotz der Stromthemen verlässlich.
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