Lynas Rare Earths Aktie: 2.082 Tonnen NdPr im Kasten
Im Septemberquartal stieg der Umsatz um 55 Prozent auf A$310,1 Millionen; Wartungsarbeiten sollen die Produktion im Dezemberquartal mindern.

Kurz zusammengefasst
- 2.082 Tonnen NdPr im Quartal produziert
- Seltene-Erden-Oxide erreichten 4.254 Tonnen
- Umsatz stieg auf A$310,1 Millionen
- Wartungsarbeiten sollen Dezemberproduktion verringern
Lynas Rare Earths hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 nach Angaben von Reuters 2.082 Tonnen Neodym-Praseodym (NdPr) produziert. Die gesamte Produktion an Seltene-Erden-Oxiden erreichte 4.254 Tonnen. Der am 29. Oktober veröffentlichte Quartalsbericht verbindet diese Produktionsdaten mit Rekordverkaufspreisen, allerdings blieb der Umsatz hinter den Analystenschätzungen zurück.
Rekordpreise reichen nicht für die Erwartungen
Der durchschnittliche Verkaufspreis erreichte nach Unternehmensangaben A$102,1 je Kilogramm. Beim Bruttoumsatz meldete Lynas für das Septemberquartal A$310,1 Millionen.
Das entsprach einem Anstieg um 55% gegenüber dem Vorjahr. Medienberichten zufolge hatten Analysten dennoch einen höheren Umsatz erwartet. Die Rekordpreise und das deutliche Wachstum gingen damit nicht mit einem Übertreffen der Umsatzschätzungen einher.
Auf die Veröffentlichung folgte zunächst ein Kursanstieg, bevor die Aktien am 30. Oktober nachgaben. Der jüngste Freitag brachte ebenfalls einen Rückgang, allerdings um lediglich 0,4%.
Wartung belastet den Produktionsausblick
Lynas kündigte vor rund zwei Wochen geplante Wartungsstillstände an seinen Standorten in Malaysia und Kalgoorlie an. Nach Angaben des Unternehmens werden diese Arbeiten die Produktion im Dezemberquartal verringern. Damit steht den gemeldeten Rekordpreisen für das abgeschlossene Quartal eine angekündigte Belastung der kommenden Produktion gegenüber.
Eine am Freitag veröffentlichte mediale Rückschau auf das Geschäftsjahr 2026 behandelte ebenfalls höhere Verkaufspreise für Seltene Erden sowie die Produktion schwerer Seltener Erden. Dabei handelte es sich um eine rückblickende Bewertung der Geschäftsentwicklung, nicht um eine neue Unternehmensmitteilung.
Diese Betrachtung bezog sich auf das Geschäftsjahr 2026, während die im Oktober veröffentlichten Quartalszahlen bereits das Geschäftsjahr 2027 betreffen.
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