Lynas Rare Earths Aktie: Es geht aufwärts!
Lynas Rare Earths erweitert seine malaysische Anlage zur vollständigen Verarbeitungsstätte für schwere Seltene Erden und sichert sich durch staatliche Abkommen stabile Absatzpreise.

Kurz zusammengefasst
- Vollständige Verarbeitung aller Elemente bis Ende 2027
- Langfristige Lieferverträge mit Japan und den USA
- Partnerschaft für Metallproduktion in Vietnam
- Nettogewinn im Halbjahr deutlich gestiegen
Lynas Rare Earths zieht das Tempo an. Das australische Unternehmen baut seine Anlage im malaysischen Gebeng zur vollständigen Verarbeitungsstätte für schwere Seltene Erden aus — und positioniert sich damit als ernsthafteste Alternative zur chinesischen Dominanz in diesem Markt.
Der Ausbau im Detail
Chief Operating Officer Pol Le Roux bestätigte gegenüber AFP, dass Lynas bereits die Extraktion von Dysprosium, Terbium und Samarium demonstriert hat — drei Elemente, deren Bedeutung seit Pekings Exportbeschränkungen 2025 deutlich gestiegen ist. Lynas ist aktuell der einzige Produzent von separiertem Dysprosium und Terbium außerhalb Chinas.
Die detaillierte Planung für eine vollständige Schwere-Seltene-Erden-Trennung läuft bereits. Das Ziel: bis Ende nächsten Jahres soll Gebeng jedes am Markt nachgefragte Element verarbeiten können, bei einer Jahreskapazität von bis zu 5.000 Tonnen. Die Extraktion von Samariumoxid gelang dabei sogar Wochen früher als geplant.
Partnerschaften sichern die Lieferkette
CEO Amanda Lacaze macht deutlich, dass Lynas die Wertschöpfungskette nicht allein schließen will. Mit LS Eco Energy wurde ein Rahmenabkommen zur Errichtung einer Seltene-Erden-Metallanlage in Vietnam unterzeichnet. LS Eco Energy baut die Anlage, die Lynas-Oxide zu Metallen für Permanentmagnete verarbeitet — ein Schlüsselmaterial für Elektrofahrzeuge und erneuerbare Energien. Samariummetall soll als erste Produktionsstufe starten. Das Abkommen umfasst auch eine gegenseitige Zeichnung von Wandelinstrumenten im Wert von je rund 30 Millionen australischen Dollar.
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Auf der Nachfrageseite stehen zwei staatlich gestützte Abkommen: Japan Australia Rare Earths (JARE) sichert sich mindestens die Hälfte aller in Malaysia produzierten schweren Seltenen Erden zu einem Mindestpreis von 110 US-Dollar je Kilogramm NdPr. Das US-Verteidigungsministerium hat seinen Liefervertrag ebenfalls auf diesen Preisboden angepasst und stellt zusätzlich 96 Millionen US-Dollar für Käufe über die nächsten vier Jahre bereit.
Starke Zahlen, anstehender Führungswechsel
Die finanzielle Basis für den Ausbau ist solide. Nach einer erfolgreichen Kapitalerhöhung hält Lynas Barmittel von über einer Milliarde australischer Dollar. Der Nettogewinn für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 sprang auf 82 Millionen australische Dollar — nach nur 5,9 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Marktkapitalisierung lag Anfang April bei rund 19,5 Milliarden australischen Dollar, ein Plus von über 180 Prozent binnen eines Jahres.
Zum Ende des Geschäftsjahres im Juni scheidet CEO Amanda Lacaze aus. Sie hat das Unternehmen in zwölf Jahren von einer Marktkapitalisierung von 400 Millionen auf zuletzt rund 15 Milliarden australische Dollar geführt. Der Vorstand sucht weltweit nach einem Nachfolger — der Wechsel fällt in eine Phase, in der Lynas von der Investitions- in die Umsetzungsphase übergeht.
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